
Spätestens wenige Augenblicke nach der Geburt ist es soweit: Fast alle Eltern sind restlos begeistert von ihren Kindern. Das ist auch gut so, schließlich brauchen Babys viel Liebe und Pflege. Im Folgenden lesen Sie, wie Sie Ihrem Nachwuchs helfen können, sich wohl zu fühlen, und hübsch und gesund zu bleiben.
„Qua-Qua, qua-qua.“ Wenn in Leserbriefen oder in der BabyExpress-Online-Community die „ersten Worte“ thematisiert werden, ist dabei auch immer wieder von „Qua-Qua-Enten“ die Rede. Damit meinen aber die wenigsten Kinder lebende Wild- oder Park-Enten. Bei dem populären Tier, das in vielen Fällen kurz nach „Mama“ und „Papa“ Aufnahme in Babys Wortschatz findet, handelt es sich vielmehr um die meist knallgelbe, robuste und aus Plastik gefertigte Badewannen-Ente – die „Qua-Qua“ eben. Verantwortlich dafür ist einerseits wohl die phonetische Ähnlichkeit des Badezimmer-Tiers zu „Mama“ und „Papa“, andererseits spricht aber auch der beim Baden erlebte Spaß für die große Popularität der Qua-Qua-Ente.
Kinder lieben angenehme Abwechslung. Studien belegen auch, dass gemeinsame Aktivitäten mit den Eltern den Nachwuchs nachhaltig glücklich machen. Besonders in den ersten Monaten nach der Geburt ist das Baden ideal dafür geeignet. Natürlich erfüllt das Baden aber auch eine wichtige Pflege-Funktion. Vom hygienischen Standpunkt her „reichen“ laut Experten etwa zwei Bäder pro Woche. Wenn Sie die folgenden Hautpflege-Tipps für ihr Baby beachten, können Sie Ihren kleinen Liebling aber auch öfter baden. Wenn Ihr Baby einige Tage nach dem letzten Bad immer wieder „Qua-Qua“ sagt, kann es sein, dass es plaudernd von der letzten Badewannen-Session erzählt. „Qua-Qua“ kann aber auch heißen: „Ich will wieder in die Wanne, zu meiner Ente!“
Sie ist wunderbar zart, samtig-weich und duftet einzigartig: Babyhaut. Babyhaut fühlt sich aber nicht nur unglaublich zart an – sie ist auch etwa fünf Mal dünner als die Haut von Erwachsenen. Babyhaut ist deshalb auch wesentlich empfindlicher und anfälliger bei Feuchtigkeitsverlust als die Haut „der Großen“ und muss daher beim Baden besonders geschützt werden. Verwenden Sie deshalb – auch als Schutz gegen Austrocknung – nach jedem Bad milde, speziell für Babys entwickelte Pflegeprodukte. Auch das Badeöl beziehungsweise der Badeschaum sollte unbedingt ein Baby-Produkt sein. Wichtig ist auch die richtige Temperatur des Badewassers. Nie vergessen: Badewasser, das von Ihnen als angenehm empfunden wird, ist für Ihr Kind viel zu heiß. Tipp: Bevor Sie Ihren Sonnenschein planschen lassen, sollten Sie die Wassertemperatur mit der Rückseite Ihres Handgelenks oder Ihres Ellbogens überprüfen. Diese Körperstellen sind nämlich wärmeempfindlicher, als die Hand. Das Wasser sollte warm sein, aber nicht heiß! Wer ganz sicher gehen will, kann auch ein spezielles Baby-Badethermometer kaufen. Ebenfalls wichtig: Lassen Sie Ihr Kind niemals und unter keinen Umständen alleine, wenn es in der Wanne sitzt!
Besonders, wenn Ihr Baby noch sehr klein ist, gilt: Höchste Vorsicht, wenn Sie es aus der Babywanne heben. Nasse Babys sind „glitschig“, oft winden sie sich auch, wenn sie aus der Wanne müssen. Tipp: Ziehen Sie vorher Ihr T-Shirt aus, so können Sie Ihren kleinen Liebling beim Weg von der Wanne zum Wickeltisch fest an sich drücken. Die Temperatur im Badezimmer sollte ohnehin gemütlich warm sein. Nach dem Bad sollten Sie Ihr Baby ganz gründlich abtrocknen. Achten Sie dabei immer auch auf mögliche Wasserreste, die sich in Hautfalten (zum Beispiel unter den Achselhöhlen oder in der Oberschenkel-Popo-Region) verstecken könnten. Wenn es dort feucht bleibt, kann nämlich die Haut wund werden. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich deshalb, nach dem gründlichen Abtrocknen auf genau diese Stellen hauchdünn Babypuder aufzutragen. Als krönenden Abschluss cremen Sie Ihr Kind am ganzen Körper mit Baby-Lotion ein.
Autor: BabyExpress
Badespass_fuer_Gross_und_Klein-schwangerschaft.pdf [113,63 kB]
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