
Diese Probleme begleiten viele Familien in den ersten 14 Lebenswochen des Babys. Typische Symptome für Blähungen beim Baby (Dreimonatskoliken) sind ein luftgefüllter, harter Bauch und das wellenartige Auftreten der Beschwerden. Sobald der Säugling Luft absetzen kann, bessern sich die Beschwerden meist. Ob die Blähungen nun täglich, zu bestimmten Stunden oder nur hin und wieder auftreten – die Eltern sind verunsichert, oft sogar genervt, der Säugling fühlt sich unwohl und schreit. Die Hebamme erkennt bei ihrem Hausbesuch am schnellsten, ob es nun Blähungen sind oder doch nur die abendliche »Erzählstunde« des Babys.
Wichtig ist, dass die Eltern Verständnis und Hilfe erfahren. Oft müssen sie einfach selbst einmal Dampf ablassen können in diesen anstrengenden, scheinbar so glücklichen ersten Elternwochen, indem ihnen jemand zuhört oder sie einfach eine Runde laufen oder radeln gehen.
Dem Säugling helfen vor allem Nacktstrampeln, Baden und Massieren. Vorsicht ist geboten bei Ernährungshinweisen für die stillende Mutter, denn auch Flaschenkinder haben Blähungen (Dreimonatskoliken)! Außerdem muss ein Nabel- oder Leistenbruch unbedingt ärztlich ausgeschlossen worden sein!
Sämtliche Einreibungen müssen immer im Uhrzeigersinn (!) durchgeführt werden. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme eine korrekte Bauchmassage zeigen oder besuchen Sie einen Babymassagekurs.
Autor: Ingeborg Stadelmann
Blaehungen_und_Dreimonatskoliken_beim_Saeugling-schwangerschaft.pdf [108,34 kB]
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