
Wenn das freundlich lächelnde Gesicht der Nachbarin plötzlich beim Nachwuchs Angst und Weinen auslöst, dann macht Ihr Kind gerade einen wichtigen Entwicklungsschritt durch. Aber warum fremdeln Kinder? Viele Mütter meinen, sie müssten sich für das abweisende Verhalten ihres Kindes entschuldigen. Weit gefehlt: Die „Fremdelphase“ ist ein wichtiges Anzeichen dafür, dass sich Ihr Kind normal entwickelt.
Was landläufig als „Fremdeln“ bezeichnet wird, ist die abweisende Reaktion Ihres Kindes auf Annäherungsversuche von fremden Personen. Wobei das Kind unter „Fremden“ oft alle Menschen versteht, die nicht seine Eltern sind. Das Kind versteift seinen Körper, seine Stimmung sinkt merklich, es starrt die fremde Person ängstlich an und beginnt vielleicht zu weinen. Zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem vollendeten zweiten Lebensjahr ist bei beinahe jedem Kind eine mehr oder minder stark ausgeprägte Fremdelphase zu beobachten. Der Höhepunkt des Fremdelns liegt meist in der Zeit zwischen dem achten und zwölften Lebensmonat. Wichtig. Fremdeln ist ein normaler Abschnitt in der Entwicklung Ihres Kindes und hat nichts damit zu tun, dass das Kind irgendeine Person ablehnt oder nicht mag! Zwingen Sie Ihr Kind nicht dazu, „freundlich“ zu sein, stehen Sie unbedingt zu seinem Verhalten.
Die Entwicklungspsychologie hat mehrere Erklärungen dafür, warum Kinder fremdeln:
Autor: Redaktion / Sabine
Warum_fremdeln_Kinder-schwangerschaft.pdf [108,55 kB]
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