
Meist tritt die Mittelohrentzündung im Winter oder Frühling, als Folge eines Schnupfens, auf und ist äusserst schmerzhaft. Säuglinge wälzen den Kopf hin und her, sind sehr unruhig, schreien schrill vor Schmerz und haben ein schmerzverzerrtes Gesicht. Manchmal verweigern sie auch die Nahrung. Das Kleinkind kann fiebern und/oder Schnupfen haben. Wichtig: Nehmen Sie das Verhalten Ihres Babys ernst und schieben Sie es nicht aufs Zahnen.
Sobald Sie den Verdacht haben, Ihr Baby könnte Ohrenschmerzen haben, nichts wie ab zum Arzt. Wenn die Viren der Auslöser sind, ist die stark verschnupfte Nase Ursache des Übels und muss zuerst behandelt werden. Dafür verschreibt der Kinderarzt abschwellende Nasentropfen und etwas gegen Babys Schmerzen. Ausserdem sollte das Kind viel trinken, damit sich der Schleim löst. Die Entzündung heilt nun von alleine ab, doch müssen die Ohren noch für einige Zeit vom Arzt kontrolliert werden. Wenn Bakterien der Auslöser sind, verordnen die meisten Ärzte ein Antibiotikum, da ansonsten gehäuft Komplikationen auftreten.
Das Zwiebelsäckchen fürs Ohr hilft gegen akute Schmerzen, da die ätherischen Öle der Zwiebel schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Würfeln Sie eine Zwiebel und schlagen Sie die Würfel in ein dünnes Stofftuch ein. Legen Sie das Päckchen aufs kranke Ohr und fixieren Sie es mit einem Stirnband. Dauer 30 bis 60 Minuten.
Es gibt aber noch die Möglichkeit, die ätherischen Öle der Zwiebel gegen den Schnupfen einzusetzen. Dafür eine gehackte Zwiebel in ein dünnes Tuch geben und die ganze Nacht über dem Bett aufhängen. Lässt die Schleimhäute auf natürliche Weise abschwellen.
Autor: Redaktion / Andrea
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