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Foto eines Neugeborenen | Nabelpflege und Nabelinfektion
Nabelpflege und Nabelinfektion

Nabelpflege und Nabelinfektion




Im Normalfall fällt der etwa ein- bis zwei Zentimeter lange Nabelschnurrest innerhalb der ersten zehn Lebenstage ab. Die Hebamme entscheidet in der Klinik, bzw. bei ihrem Hausbesuch, wie der Nabelrest gepflegt werden soll.

 

Nabelpflege und Nabelinfektion

Die konservative, offene Nabelpflege ist ebenso üblich, wie die traditionelle geschlossene Behandlung mit Nabelbinde oder Nabelnetz und Nabelpuder. Dabei ist es sinnvoll, die Eltern bei der Nabelpflege mitentscheiden zu lassen, denn viele Mütter empfinden die geschlossene Form oftmals als angenehmer – zumindest das Einpacken des Nabelrestes in eine sterile ES-Kompresse hat sich bewährt. Auf diese Weise trocknet der Nabelgrund schneller und die Entstehung eines Nabelgranulom wird minimiert. Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass die Höschenwindel nicht am Nabelrand reibt, um eine Rötung oder gar Entzündung des Nabelrings zu vermeiden.

 

Neben Zeit, Geduld, Luft und fachgerechter Pflege mit aromatherapeutischen Produkten ist das Aufträufeln von Muttermilch auf den Nabel nach wie vor eine der bewährtesten Methoden, um eine problemlose Abheilung des Nabelrestes zu unterstützen. Sollte es nach den ersten zehn Lebenstagen noch zu Nabelnässen kommen oder ein Nabelgranulom entstehen, wird die Hebamme gerne zu weiteren Hausbesuchen bereit sein, um den Nabel zu behandeln.

 

Zu den pflegenden Eigenschaften des wunderbaren Rosenhydrolats kommt in dieser Mischung die desinfizierende Wirkung der ätherischen Einzelöle Lavendel, Rose, Teebaum und Manuka, ohne dass dem Hydrolat hautreizender Alkohol zugesetzt werden muss.

Autor: Ingeborg Stadelmann

 




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PDF Nabelpflege_und_Nabelinfektion-schwangerschaft.pdf [105,19 kB]

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