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Foto von einem Baby mit Wasserflasche | Getränke und Babys
Getränke und Babys

Getränke und Babys




In den ersten vier Monaten deckt ein Säugling seinen Flüssigkeitsbedarf normalerweise ausschließlich über Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung. Doch sobald der erste Löffel Brei in den Mund wandert, benötigt Ihr Baby zusätzliche Getränke. Von nun an sollte Ihr Baby zu jeder Mahlzeit etwas trinken.

 

Ideal ist es, wenn Ihr Baby normales Trinkwasser akzeptiert. Wenn das Trinkwasser von guter Qualität ist, muss es nicht extra abgekocht werden. Ebenso gut ist kohlensäurearmes Mineralwasser oder ungesüßter Kräutertee (beides zimmerwarm). Wenn Sie dabei auf den Teebeutel für Säuglinge und Kinder zurückgreifen, können Sie sicher sein, dass dieser ungesüßt und schadstofffrei ist, denn er unterliegt den strengen gesetzlichen Richtlinien für die Säuglingsernährung. Herkömmliche Teebeutel und lose Teemischungen können dagegen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten.

 

Gesüßte Fertigtees, Frucht-, und Gemüsesäfte braucht Ihr Baby noch nicht. Sie enthalten Zucker und können damit die Entstehung von Karies begünstigen. Lernen die Kleinen erst keine süßen Getränke kennen, so werden sie diese auch nicht vermissen, jedoch ist stark verdünnte Saftschorle zum Trinken während der Mahlzeiten ok, doch auf keinen Fall zum Dauernuckeln in der Flasche geeignet. Wenn Kinder ununterbrochen an einer Babyflasche nuckeln, führt das unweigerlich dazu, dass ständig Flüssigkeit in der Mundhöhle ist. Dadurch wird der Speichel verdünnt und kann die Zähne nicht mehr schützen. Zucker- und säurehaltige Getränke begünstigen dazu die Bildung von zahnschädigenden Bakterien und greifen den Zahnschmelz an.

 

Getränke für das Baby kommen aus dem Glas und nicht der Flasche

Noch etwas: Gewöhnen Sie Ihrem Baby schon jetzt das Trinken aus der Flasche ab! Kein Kind braucht nach dem ersten Lebensjahr noch eine Nuckelflasche. Es sollte vom Löffel essen können und Getränke aus einem Trinkbecher oder Glas trinken. Je früher Sie damit anfangen, Ihr Baby ans Glas zu gewöhnen, umso leichter wird ihm der Abschied von der Flasche fallen.

 

Übrigens falls Ihr Baby zu den Mahlzeiten nicht trinken will (50 ml sollten es jeweils sein), so bieten Sie ihm eine kleine bruchsichere Tasse an, aus der es mit Ihrer Hilfe trinkt, oder Sie löffeln die Flüssigkeit während des Breifütterns in seinen Mund.

 

Autor: Redaktion / Andrea




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Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft
vom Österreichischen Hebammengremium
www.hebammen.at


PDF Getraenke_und_Babys-schwangerschaft.pdf [108,51 kB]

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