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Foto von einem Baby das aus seinem Fläschchen trinkt | Von Flasche über Brei zu normaler Kost
Von Flasche über Brei zu normaler Kost

Von Flasche über Brei zu normaler Kost




Es wird empfohlen, Babys etwa ein halbes Jahr voll zustillen, sofern dies möglich ist und Sie das möchten, und dann erst langsam ananderes Essen heranzuführen. Auch bei Ernährung mit kommerziellerSäuglingsnahrung sollte die Einführung weiterer Lebensmittel nicht vor demsiebten Monat stattfinden. Verfrühte BeikostFütterung bringt keinen ernährungsphysiologischen Vorteil, erhöht aber dasAllergierisiko. Damit Sie gegebenenfalls eine Allergie Ihres Kindes schnell erkennen,sollten alle Breie für Säuglinge ausmöglichst wenigen Zutaten bestehen, und neue Nahrungsmittel sollten immer nureinzeln eingeführt werden. Einige Kinder erhalten schon früh so genannte Beikost.

 

Beikost

Die Bezeichnung Beikost lässt fälschlicherweise vermuten, dass es sich hierbei um eine besondere Kost handelt, die das Kind zwischen dem Stillen oder der ersten Flaschennahrung und dem normalen Essen erhält. Ab frühestens einem halben Jahr, meist aber ab dem neunten Monat, wenn das Kind schon sitzen kann und die ersten Zähnchen hat, interessiert es sich für festere Nahrung. Etwa ab dem neunten Monat kann ein kleines Kind im Prinzip dasselbe essen wie ein großes Kind, oder die Erwachsenen. Es gibt nur einige Dinge zu bedenken, wenn man das Kind von der Babykost umstellt. Das Essen an sich ist ja nicht nur ein Zuführen von Energie in den Körper, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis, an dem Sie Ihr Kind unbedingt teilhaben lassen sollten. Es wird gemeinsam am Tisch gesessen, man unterhält sich, man schaut, schmeckt, riecht und tastet. So werden alle Sinne angesprochen. Wenn Sie Ihr Kind alleine füttern, wird es zwar danach satt sein, aber es muss darauf verzichten, die verschiedenen Lebensmittel zu sehen, sie einzeln zu riechen, sie anzufassen und zu testen, wie sie schmecken. Das ist ein Ritual, welches Sie Ihrem Kind nicht vorenthalten sollten.

 

Da jedes Kind anders und individuell ist, gibt es auch keine gerade Richtlinie was wann, welches Kind, zu welcher Zeit usw. bekommt. Aber ein paar Anhaltspunkte haben wir, das Team von www.schwangerschaft.at, für Sie festgehalten.

 

Etwa ab dem siebten Monat verträgt Ihr Kleines Möhren, Kartoffeln, Bananen, Birnen, Äpfel, Butter, Keimöl und Haferflocken; hier können Sie beispielsweise 3 oder 4 Zutaten auswählen und zu einem Babybrei vermischen und passieren. Wenn Sie Ihr Baby füttern, schlecken Sie vorher nicht am Löffel, denn denken Sie daran, dass sich Karies überträgt.

 

Etwa ab dem achten Monat können Sie Ihrem Baby Vollmilch, Karfiol, Brokkoli, Fenchel, Gurken und Zucchini. Sie werden sehr bald herausfinden, was Ihr Baby davon hält. Kochen Sie die Leckereien am besten weich, denn die kleinen Zähnchen sind das Beißen noch nicht so sehr gewöhnt.

 

Etwa ab dem zehnten Monat gibt's für das Baby auch Brot, Joghurt, Topfen, Marmelade, Käse, Tomaten und Mais Avocados und Erbsen. Eigentlich alles, was Sie auch essen, nicht zu scharf gewürzt. Halten Sie sich beim Würzen überhaupt zurück, das kann den Geschmack des Kindes beeinträchtigen. Hier gilt definitiv die Devise "weniger ist mehr".

 

Autor: Redaktion / Katrin




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Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft
vom Österreichischen Hebammengremium
www.hebammen.at


PDF Von_Flasche_ueber_Brei_zu_normaler_Kost-schwangerschaft.pdf [107,48 kB]

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