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Bild von einer Mutter die gerade Ihr Baby auf einem Bett liegend stillt | Wie viel soll mein Baby trinken
Wie viel soll mein Baby trinken?

Wie viel soll mein Baby trinken?




Wie viel soll mein Baby trinken? Gerade wenn Sie stillen, können Sie die Trinkmenge nicht über ein Messglas bestimmen. Eine Babywaage sollte daher zu Ihrer Baby-Ausstattung gehören. Sind Sie unsicher, wieviel Ihr Baby trinkt, wiegen Sie es vor dem Stillen und nach dem Stillen. Notieren Sie sich den Gewichtsunterschied. Er entspricht der Menge, die Ihr Baby getrunken hat. Notieren Sie diese Trinkmenge in ein kleines Heftchen: So haben Sie täglich im Überblick, wieviel Ihr Baby getrunken hat. Eine Babywaage müssen Sie nicht kaufen. In Sanitätsfachgeschäften können Sie die Waage für Ihre „Stillprobe“, die Sie während mehrerer Tage durchführen sollten, ausleihen.


Empfohlene Trinkmengen für alle Monate

Da Babys unterschiedlich groß und schwer sind, kann eine Empfehlung nur pro Kilogramm Körpergewicht abgegeben werden. Es ist aber einfach, die für Ihr Baby richtige Trinkmenge aufgrund dieser Angaben zu ermitteln. Die angegebene Trinkmenge pro Kilogramm Körpergewicht in Milliliter soll das Baby über den Tag verteilt zu sich nehmen.

Wie viel soll mein Baby trinken? Rechenbeispiel

Mit folgendem Rechenbeispiel erkennen Sie gleich, wie Sie die erforderiche Trinkmenge für Ihr Baby ermitteln:


Ein Baby wiegt 4 Kilogramm. Es benötigt ab der zweiten Woche etwa 160-180 Milliliter Trinkmenge pro Kilogramm Körpergewicht über den Tag verteilt. Rechnung: 4 x 160 ml = 640 Milliliter. Diese Trinkmenge soll das Baby auf sechs bis acht Mahlzeiten am Tag verteilt zu sich nehmen. Bei sechs Mahlzeiten sind das etwa 105 Milliliter pro Mahlzeit.


Wie viel soll mein Baby trinken, sobald es außer Muttermilch auch Beikost erhält?

Ganz generell gilt: Lassen Sie Ihr Baby trinken, so viel und so oft es will. Baby sollten ab Beginn der Beikost, also etwa ab dem 4. Monat etwa 0,5 Liter zusätzlicher Flüssigkeit pro Tag trinken. Kinder zwischen einem und vier Jahren sollten einen Liter pro Tag trinken, Kinder über vier Jahren mindestens einen Liter pro Tag.
 

Autor: Redaktion / Sabine

 




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PDF Wie_viel_soll_mein_Baby_trinken-schwangerschaft.pdf [111,22 kB]

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18.02.10 17:12 von Jasmin
Genug Muttermilch - Wissen ohne wiegen

 


Die Waage, bzw. das Wiegen vor und nach dem Stillen ist nicht nur unsinnig, sondern führt bei vielen Frauen auch dazu, dass der Druck ins schier Unermessliche steigt: "Habe ich genug Milch?"


Wesentlich bessere Anhaltspunkte liefern zum Beispiel die Angaben von StillberaterInnen, hier zitiere ich die LaLeche Liga Österreich http://www.lalecheliga.at/index.php/stillinformationen/faq/35-genug-milch


 


Um sicher zu sein, daß ihr Baby genug Milch bekommt, überlegen Sie bitte Folgendes:


* Wird das Baby ausschließlich und nach Bedarf gestillt?

Stillen nach Bedarf heißt: stillen, so oft und solange das Baby möchte. Manchmal können die Stillabstände auch sehr kurz sein. Muttermilch wird schneller und leichter verdaut, als künstliche Säuglingsnahrung. Es ist deshalb normal, wenn gestillte Kinder häufiger Nahrung brauchen als Flaschenbabys. Zusätzliches Wasser, Tee oder Säuglingsnahrung ist nicht notwendig!

* Haben Sie eine richtige Anlegetechnik?

Achten Sie darauf, daß das Baby nicht nur die Brustwarze, sondern auch einen großen Teil des Warzenhofes beim Stillen im Mund hat. Eine Stillberaterin kann Ihnen beim korrekten Anlegen helfen!

* Entstehen 5 bis 6 nasse Wegwerfwindeln pro Tag?

* Hat das Baby etwa 100 bis 200g Gewichtszunahme pro Woche in den ersten 3 bis 4 Monaten? Berechnen Sie die Gewichtszunahme vom niedrigsten Gewicht ausgehend - nicht vom Geburtsgewicht!

* Trinkt das Baby häufig, ist nach den Mahlzeiten meistens zufrieden und macht einen gesunden Eindruck?


Wenn Sie diese Fragen alle mit „Ja“ beantworten, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Baby genügend Muttermilch bekommt.


 


 


Wiegt man das Baby nach jedem Stillen, so bedenkt man nicht, dass ein Kind bei jeder Stillmahlzeit ja unterschiedlich viel trinken kann. Auch, ob es gerade Urin abgesetzt hat, oder Stuhlgang hatte, wirkt sich doch auch auf die Gewichtszunahme aus. Also ich persönlich halte obige Angaben und die eventuelle Konsultation einer Stillberaterin für eine weit bessere Investition als den Kauf einer Babywaage (welche es ohnehin in Krankenhäusern gibt bzw. von der Hebamme nach Hause mitgebracht wird).

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