
Eine natürliche Geburt verläuft ohne Medikamente! Nun, das ist keineswegs barbarisch. Je natürlicher man die Geburt ablaufen lässt, desto besser ist es für Mutter und Kind. Keine Medikamente – keine Nebenwirkungen, sowohl für die Mutter als auch für das Baby! Medikamente können die Endorphinausschüttung hemmen. Endorphine sind körpereigene Glückshormone, die die Schmerzgrenze erhöhen.
Durch langjährige Arbeit als Kreißzimmerhebamme, habe ich immer wieder beobachten können, je mehr Medikamente verabreicht wurden (fängt schon mit der Geburtseinleitung an) desto mehr Komplikationen sind aufgetreten. Die Frauen brauchen wieder mehr Selbstvertrauen in Bezug auf ihren Körper und auf die Geburt. Jede Frau kann gebären (mit ein paar Ausnahmen). Die werdende Mutter soll nicht andere über Ihren Körper bestimmen lassen! Ein gutes Buch dazu ist z.B.: „Die selbstbestimmte Geburt“ von Ina May Gaskin.
Die werdende Mutter kann aber in der Schwangerschaft schon einiges tun, das die bevorstehende Geburt gut verläuft.
Dass eine Geburt Schmerzen verursacht, sollte jede Frau wissen und akzeptieren. Die Gebärende kann aber einiges unternehmen, um die Schmerzen während der Geburt erträglicher zu machen.
Ganz wichtig ist die richtige Einstellung zur Geburt. Eine Geburt ist die natürlichste „Sache“ der Welt oder sollte sie zumindest sein!
Autor: Monika Radwallner
Natuerliche_Geburt-schwangerschaft.pdf [110,80 kB]
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