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Bild von einer schwangeren Frau die sitzt und gerade mit einer anderen Frau spricht |  Triple-Test in der Schwangerschaft
Triple Test in der Schwangerschaft

Triple Test in der Schwangerschaft




Immer weniger angewandt wird als Zusatz zu den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen der Triple Test, bei dem drei Eiweiße im mütterlichen Blut untersucht werden. Es handelt sich dabei nur um eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwangere ein Baby mit Down-Syndrom (Trisomie-21) oder einer anderer Chromosomenstörung bekommt.

 

Triple Test immer nur Wahrscheinlichkeitsberechnung der Schwangerschaft

Ist das Testergebnis auffällig, so sollte man unbedingt eine Amniozentese machen, jedoch ist die Falschpositivrate des Triple Tests sehr hoch. Aber auch ein unauffälliges Testergebnis ist keine Garantie für ein gesundes Kind, sondern gibt nur eine Aussage über veränderte Wahrscheinlichkeiten, ein krankes Kind zu bekommen.

 

Frau in der Schwangerschaft durch Triple Test oft verunsichert

Das Problem des Triple-Tests ist damit offenkundig: wenn die werdenden Eltern, insbesondere natürlich die werdende Mutter eine sichere Diagnose wollen, dann muss eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden. In diesem Fall macht der Triple-Test gar keinen Sinn, im Gegenteil: da es nicht selten falsch positive Resultate gibt (also auffällige Ergebnisse des Triple-Test bei tatsächlich gesundem Kind), werden etliche Schwangere unnötigerweise verunsichert! Wenn ein solcher, auffälliger Befund einmal im Raume steht, haben viele der Betroffenen große Ängste und Zweifel bis hin zur Geburt, auch wenn die Fruchtwasseruntersuchung und anschließende Chromosomenanalyse zu einem ganz unauffälligen Ergebnis gekommen sind.

 

Also wem ist der Triple Test in der Schwangerschaft zu empfehlen?

Allen Schwangeren, die noch eine Entscheidungshilfe benötigen, ob sie eine Fruchtwasseruntersuchung, mit den damit verbundenen Risiken durchführen lassen sollen. Dabei ist der Triple-Test besonders für Frauen interessant, die jünger als 35 Jahre sind: ab diesem Alter bieten Frauenärzte werdenden Müttern grundsätzlich die Fruchtwasseruntersuchung an. Da aber wesentlich mehr Kinder von jüngeren Müttern geboren werden, treten ca. 70% aller Trisomie-21-Fälle (Down-Syndrom) bei Frauen auf, die das 35. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deshalb nicht als Risikofälle gelten, denen somit auch nicht routinemäßig die Durchführung einer Fruchtwasseruntersuchung angeraten wird. Durch die Kombination von Triple-Test und Ultraschalluntersuchung lassen sich 80% aller Trisomie-21-Fälle (Down-Syndrom) erfassen und einer Fruchtwasseruntersuchung zuführen, um die Diagnose zu sichern.

 

Autor: Redaktion / Andrea




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Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft
vom Österreichischen Hebammengremium
www.hebammen.at


PDF Triple_Test_in_der_Schwangerschaft-schwangerschaft.pdf [111,36 kB]

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