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Bild einer Schwangeren deren Bauch mit dem Wort „Baby“ bemalt ist | Ödeme in der Schwangerschaft
Ödeme in der Schwangerschaft

Ödeme in der Schwangerschaft




Unter Ödemen versteht man eine Flüssigkeitsansammlung im interstitiellen Gewebe. Unter interstitiellem Gewebe versteht man Zwischengewebe, meist Bindegewebe, welches Organe untergliedert. Die Folgen sind z.B. Schwellung der Beine und Hände.

 

Vor allem in der Schwangerschaft zählt das zu den gängigen Begleiterscheinungen. Sogar das Gesicht scheint leicht angeschwollen zu sein? Wahrscheinlich haben Sie nur noch mal zugenommen in den letzten Wochen Ihrer Schwangerschaft. Oder steckt doch etwas anderes dahinter? Bei den meisten Frauen treten Wasser-Einlagerungen erst gegen Ende ihrer Schwangerschaft auf. Hände und Füße schwellen an, so dass Ringe und enge Schuhe zur Qual werden. Die Wassereinlagerung braucht Sie jedoch nicht zu beunruhigen, denn nach der Geburt wird das überschüssige Wasser wieder ausgeschieden. Der Grund für die vermehrte Wassereinlagerung in Ihrem Gewebe ist, wie bei so vielen Beschwerden, die Hormone. Sie bewirken, dass vermehrt Flüssigkeit aus Ihrem Gefäßsystem in Ihr Gewebe eingelagert wird, wodurch dieses anschwillt und es so aussieht, als ob Sie zugenommen hätten. Sind Sie betroffen, ist es für Sie besonders wichtig, enge Schuhe, Strümpfe und sonstige enge Kleidung zu meiden. Langes Stehen und Sitzen begünstigt die Wassereinlagerung, vor allem in Ihre Beine und Füße. Achten Sie darum auf regelmäßige Spaziergänge, um mit der Bewegung den Wassereinlagerungen vorzubeugen.

 

Selten können Wassereinlagerungen auch die Nebenerscheinung einer Stoffwechselstörung in der Schwangerschaft, auch Gestose genannt, sein. In diesem Fall haben Sie zusätzlich zu den Ödemen auch einen erhöhten Blutdruck und Eiweißausscheidung im Urin, was Ihr Frauenarzt bei den regelmäßigen Untersuchungen feststellen kann.

 

 

Weniger Salz verhindert Ödeme in der Schwangerschaft nicht.

In der Vergangenheit wurde Schwangeren immer wieder zur Beschränkung des Salzkonsums geraten, heute ist jedoch erwiesen, dass eine Einschränkung beim Salz weder zu einer Reduktion von Ödemen führt, noch das Auftreten von Bluthochdruck in der Schwangerschaft verhindern oder mildern kann. Das Wichtigste ist deshalb, dass Sie sich ausgewogen ernähren und auf keine Stoffe verzichten – auch nicht auf Salz. Weitere wertvolle Tipps, wenn Sie an Ödemen leiden:

Autor: Redaktion / Katrin




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Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft
vom Österreichischen Hebammengremium
www.hebammen.at


PDF Oedeme_in_der_Schwangerschaft-schwangerschaft.pdf [110,71 kB]

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