
In der Schwangerschaft verändert sich Ihr Körper. Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft gehören dazu. Meist werden diese an Händen, Füßen und im Gesicht erkennbar: der Ring, den Sie täglich tragen, sitzt plötzlich streng, Ihre Lieblingsschuhe engen Ihre Füße ein. Ihr Gesicht wird voller, runder.
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Körper übermäßig viel Wasser einlagert, sollten Sie das unbedingt mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Kann eine krankhafte Ursache ausgeschlossen werden, sollten Sie sich keine weiteren Sorgen machen. Rund um das Thema Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Zum Wasserabbau während einer
Schwangerschaft gibt es so viele Tipps wie Sterne am Himmel. Salzarme Ernährung, der Genuss von entwässernden Birnen oder Reis soll nach der Meinung vieler zur Ausschwemmung von Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft beitragen. Andere Meinungen wiederum behaupten das Gegenteil. Beobachten Sie am besten selbst, was Ihnen gut tut und fragen Sie im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Ihre Hebamme.
Hartnäckige Wasseransammlungen, sogenannte Ödeme, können ein Hinweis auf eine Gestose sein. Eine Gewichtszunahme von mehr als 2,5 Kilogramm pro Woche ist ebenfalls ein mögliches Anzeichen einer Gestose. Der Arzt wird Eiweiß und Zucker in Ihrem Urin untersuchen, um eine allfällige Erkrankung abzuklären.
Autor: Redaktion / Sabine
Wassereinlagerungen_in_der_Schwangerschaft-schwangerschaft.pdf [108,17 kB]
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