
Schwangerschaftserbrechen und Übelkeit in der Schwangerschaft treten während der Frühschwangerschaft und vor allem morgens auf. Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, es wird jedoch vermutet, dass das Schwangerschaftshormon β-HCG bei der Entstehung eine Rolle spielt. Nach dem Ende des dritten Schwangerschaftsmonats verschwinden die Beschwerden zumeist von selbst. In seltenen Fällen ist das Erbrechen so stark, dass eine ärztliche Behandlung nötig wird. Im Normalfall wird von einer Medikamenteneinnahme abgeraten.
Mit einigen einfachen Tipps und Hausmitteln lässt sich oft Linderung erreichen. Manchen Frauen hilft es, wenn sie darauf achten, ausreichend Flüssigkeit (Tee oder Wasser) zu sich zu nehmen. Oft lässt sich die morgendliche Übelkeit dadurch vermindern, dass die schwangere Frau schon vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit isst. Empfehlenswert ist, häufige kleine Mahlzeiten einzunehmen und auf eine insgesamt ausgewogene Ernährung zu achten. Beliebt ist die Einnahme von Ingwer als Tee oder kandiert, doch sollte dieser in den letzten Monaten der Schwangerschaft nicht mehr eingesetzt werden, weil er dann wehenfördernd wirken kann.
Für die älteren Geschwister ist es sicher befremdlich wenn es Mama morgens plötzlich schlecht geht. Sie machen sich Gedanken, ob etwas nicht stimmt. Doch einfache Erklärungen können hier helfen, die neue Situation zu verstehen.
Paul (7) möchte wissen:
„Maja, Warum geht es Mama frühmorgens immer so schlecht?“
Hausgeburtshebamme Maja meint:
„Das ist am Anfang der Schwangerschaft oft so. Die Übelkeit ist eine Reaktion des Körpers,
der sich nun auf das Baby vorbereitet. Es wird deiner Mama bald wieder besser gehen.“
Autor: edition riedenburg
Uebelkeit_in_der_Schwangerschaft_-_Was_hilft-schwangerschaft.pdf [145,15 kB]
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