
Sowohl Mütter als auch Väter können Karenz in Anspruch nehmen. Durch die unterschiedlichen Karenzmodelle hat man flexible Möglichkeiten für die individuelle Lebensgestaltung.
Mutter und Vater können sich die Karenz zweimal teilen. Ein Karenzteil muss dabei mindestens 3 Monate betragen. Beim erstmaligen Wechsel der Betreuungsperson können die Eltern gleichzeitig 1 Monat Karenz in Anspruch nehmen, aber Achtung dadurch endet die Gesamtdauer der Karenz um einen Monat früher.
Wenn der Vater den 2. bzw. 3. Karenzteil beansprucht, muss die Meldung bis spätestens 3 Monate vor Beginn erfolgen. Am besten informieren Sie Ihren Arbeitgeber schriftlich per Einschreiben, da der Kündigungs- und Entlassungsschutz erst ab dem 4. Monat vor der gewünschten Karenz beginnt.
Bei Teilung des Kinderbetreuungsgeldes müssen sich die Eltern schon bei der Antragstellung über das Modell (seit 1.1.2008 gibt es 3 Möglichkeiten der Bezugsdauer) festlegen, da eine nachträgliche Änderung nicht mehr möglich ist. Unabhängig von der Antragstellung auf Kinderbetreuungsgeld gelten jedoch die arbeitsrechtlichen Meldefristen gegenüber dem Arbeitgeber.
Laut einer Umfrage (es wurden 233 werdende Väter in Österreich befragt) gaben etwa drei von vier Befragten an, nicht in Karenz gehen zu wollen. Grund: Das Gehalt der Partnerin sei zu klein. Jeder Zehnte gab zu, dass er sich nicht traue, die Kinderbetreuung zu übernehmen. 26,2 Prozent antwortete auf die Frage „Karenz – ja oder nein?“ mit einem „ja, das werde ich machen.“ Im April 2005 waren 5419 Männer in Karenz. Auf jeden Fall ist es schön, dass man die Möglichkeit nützen kann, wenn man das möchte.
Autor: Redaktion / Andrea
|
Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft vom Österreichischen Hebammengremium www.hebammen.at |
|
Vaeterkarenz-schwangerschaft.pdf [108,33 kB]
Unter einem Hut: Familie und Beruf
Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus Männersicht
Wiedereinstieg in den Beruf
|
Wellness für Schwangere | New Life Hotels New Life Hotels sind die Spezialisten für Urlaub in der Schwangerschaft. Vom Österreichischen Hebammen-Gremium offiziell empfohlen bieten sie geeignete Ernährung, beste medizinische Versorgung im Notfall, auf die Schwangerschaft abgestimmte Beauty- und Wellnessbehandlungen für werdende Mütter, bis hin zur Geburtsvorbereitung im Urlaub.
Mehr zu dieser Empfehlung
|