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Mein Geburtstermin ist längst überfällig – was jetzt?

Wenn alles gut vorbereitet ist, der Partner fünfmal am Tag anruft, um zu fragen ob es bald losgeht, Sie am errechneten Termin angekommen sind und sich immer noch nichts tut, ist die Stimmung häufig auf einem Tiefpunkt angelangt. Sie können jedoch beruhigt sein, denn nur drei bis vier Prozent aller auf die Welt kommenden Babys halten sich an den errechneten Termin. Der Rest kommt irgendwann zwischen 1 bis 14 Tage davor oder danach zur Welt. Im Durchschnitt macht sich das erste Baby sechs bis sieben Tage nach dem errechneten Datum auf den Weg.

Geburtstermin – ich bin überfällig…

Wenn es allerdings so ist, dass der errechnete Termin überschritten ist, werden Sie und Ihr Baby häufiger überwacht werden. Bis zum zehnten Tag nach dem errechneten Termin werden Sie in kurzen Intervallen zu CTG- und Blutdruck-Kontrollen bestellt. Außerdem wird noch Ihr Urin überprüft. Meist ab dem zehnten Tag nach dem errechneten Termin finden die Untersuchungen täglich statt, und Ihre Hebamme oder Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie dann vielleicht zu einem Stresstest und einer Ultraschalluntersuchung überweisen. Dies ist deshalb so wichtig, weil durch das Ultraschall die Menge des Fruchtwassers kontrolliert werden kann – dies kann deutlich nachlassen, wenn Plazenta und Eihäute aufgrund natürlicher Überalterungsprozesse eine optimale Nachproduktion von Fruchtwasser nicht mehr gewährleisten können. Machen Sie sich aber keine Sorgen, sobald festgestellt wird, dass mit Ihrer Fruchtwasser – Menge etwas nicht stimmt, wird die Geburt medikamentös eingeleitet werden. Das Wichtigste ist immer die Ruhe zu bewahren und entspannt zu bleiben. Denn wenn Sie Stress haben, hat Ihr Kleines auch Stress und das ist, gerade in Anbetracht der bevorstehenden Geburtsstrapazen weder für Mutter noch Kind gut. Bis jetzt ist noch kein Baby „drin“ geblieben – das wird auch bei Ihnen nicht der Fall sein!

 

Es gibt jedoch verschiedene natürliche Methoden, um dem kleinen Prinzen oder der kleinen Prinzessin etwas auf die Sprünge zu helfen. Beispielsweise mit Homöopathie, Fußreflexzonenmassagen, Aromatherapie (Nelke, Ingwer, Zimt und Eisenkraut) oder aber auch ein wehenförderndes Bad, mit ein paar Tropfen ätherischen Ölen, beispielsweise von der Nelke kann oftmals Wunder wirken. Andere Methoden sollten Sie stets und ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht anwenden.

 

Autor: Redaktion/Katrin

Fotocredit: fizkes/Shutterstock.com

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