Erste Beschwerden in der Schwangerschaft

Erste Beschwerden in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft bedeutet für den Körper eine große Umstellung. Die hormonellen Veränderungen und die erhöhten körperlichen Anforderungen führen bei vielen Frauen zu einer Reihe kleinerer und größerer Beschwerden. Die meisten sind harmlos, wenn auch sehr lästig und unter Umständen sogar sehr unangenehm – oft aber mit harmlosen Mitteln zu kurieren.

Erste Beschwerden

Meist beginnen erste Beschwerden in der Schwangerschaft mit einem unangenehmen Spannen in den Brüsten. Sie fühlen sich prall und angeschwollen an, vor allem seitlich. Ein Duschstrahl kann dann schon große Schmerzen verursachen. Lavendelbäder und Kompressen wirken Wunder! Ziehende Unterleibsschmerzen kündigen das Dehnen der Bänder und Sehnen an die die Gebärmutter stützen.

Sie müssen ständig auf die Toilette? Die verstärkte Durchblutung im Becken regt die Bildung von Urin an und die wachsende Gebärmutter drückt auf die Blase. Auch werden Sie durch den Östrogeneinfluss mehr natürliche Scheidenflüssigkeit produzieren, solange dieser nicht juckt oder unangenehm riecht ist das ganz normal. Bei vielen Frauen stellen sich als erste Beschwerden einer Schwangerschaft häufig Übelkeit und Brechreiz ein. Erfahrungsgemäß hilft es am besten, wenn Sie sich beim Aufstehen Zeit lassen, noch im Bett ein Glas Wasser trinken und ein leichtes Frühstück vorab (etwas Trockenes wie beispielsweise Kekse) essen.

Das Schwangerschaftshormon Progesteron sorgt dafür, dass sich alles im Körper verlangsamt und beruhigt. Auch Sie – große Müdigkeit ist die Folge davon. Nützen Sie am besten jede Gelegenheit für ein erfrischendes Nickerchen. Das Progesteron lässt auch die Darmtätigkeit verlangsamen, daher leiden viele Frauen an Verstopfung. Ballaststoffreiche Kost und reichlich Flüssigkeit ist daher sehr wichtig. Leinsamen, Milchzucker, Trockenobst oder auch Süßwasseralgen bringen weiters den Darm wieder in Schwung. Schwindel und Kreislaufprobleme sollte man von Anfang an bekämpfen, am besten mit viel Bewegung und Wassergüssen.

Weil das Gewebe hormonell bedingt stärker durchblutet ist, entzündet sich das Zahnfleisch besonders leicht. Putzen Sie Ihre Zähne am besten nach jeder Mahlzeit, am besten mit einer weichen Zahnbürste. Und gehen Sie unbedingt zum Zahnarzt um Ihre Zähne auf Karies und Parodontose kontrollieren zu lassen. Schwangere haben in den ersten Monaten oft auch Kopfschmerzen, weil die Nase verstopft ist, sie im Nacken verspannt oder einfach nur müde sind. Schmerzmittel sind zu meiden, Pfefferminzöl beispielsweise oder Akupunktur können aber helfen. Ihre Haare könnten schneller fetten, daher sollten Sie nur ein mildes Shampoo benützen.

Erste Beschwerden in der Schwangerschaft, was kann danach noch passieren?

Launenhaftigkeit kommt sehr oft vor, Heißhunger auf ungewöhnliche Speisen oder stark wechselnder Appetit und sehr oft kämpfen schwangere Frauen mit Ekel vor Speisen, Alkohol und starken Gerüchen, eine vermehrte Speichelproduktion ist auch unangenehm aber schon ein Pfefferminzbonbon kann helfen.

Sich bis zur Geburt rundum wohl fühlen wird sich wahrscheinlich kaum eine Schwangere, glücklicherweise sind die meisten Beschwerden einer Schwangerschaft aber eher harmlos und spätestens mit der Geburt sind sie wieder verschwunden.

 

Fotocredit: Africa Studio; Monika Olszewska/Shutterstock.com

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