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Geburtsterminrechner

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Geburtsterminrechner

 

Unabhängig davon, ob man eine Schwangerschaft plant oder ob dieses freudige Ereignis überraschend eintritt – in der Regel fiebert man der Geburt des Babys bereits mit großer Vorfreude und Neugierde entgegen. Natürlich fragt man sich auch voller Ungeduld, wann der neue Erdenbürger auf die Welt kommen wird. Hierbei kann ein Geburtsterminrechner wertvolle Dienste leisten und eine erste Einschätzung ermöglichen.

Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

Bleibt die Menstruation aus, kann dies ein erstes Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Treten auch noch morgendliche, plötzliche Übelkeit und ein Spannungsgefühl in der Brust auf, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Schwangerschaft besteht. Zu beachten ist, dass das Ausbleiben der Menstruation als alleiniges Indiz für eine Schwangerschaft noch nicht ausreicht, da dafür auch andere Faktoren infrage kommen können. In jedem Fall ist es ratsam, eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen zu Rate zu ziehen, um etwaige Ursachen abklären oder eine Schwangerschaft bestätigen zu lassen. Besteht eine Schwangerschaft, kann der behandelnde Arzt eine erste Einschätzung in Hinblick auf den Geburtstermin vornehmen.

Geburtsterminberechnung

Den exakten Zeitpunkt, wann ein Baby auf die Welt kommen wird, kann man im Allgemeinen nicht bestimmen. Allerdings ist es möglich, den eigentlichen Geburtstermin stark einzugrenzen.
Die Dauer einer Schwangerschaft beginnt mit dem ersten Tag der letzten Menstruation – selbst dann, wenn der Zeitpunkt der Empfängnis vermutlich 14 Tage später mit dem Eisprung eingetreten ist.
Geht man von einer Zykluslänge von 28 Tagen aus, beträgt die Schwangerschaftszeit 40 Wochen, gerechnet vom 1. Tag der letzten Menstruation an. Gerechnet vom Zeitpunkt der Befruchtung an, dauert eine Schwangerschaft ungefähr 38 Wochen oder 267 Tage. Diese Einschätzung trifft allerdings nur dann zu, wenn vor der Schwangerschaft ein regelmäßiger Zyklus stattgefunden hat. Vor allem nach Absetzen der Verhütungspille kann es zu einem unregelmäßigen Eisprung oder zum Aussetzen der Periode kommen.
Genaueres über den Zeitpunkt der Geburt können Arzt oder Hebamme in der 7. bis 10. Schwangerschaftswoche sagen, wenn eine Ultraschalluntersuchung stattgefunden hat. Dadurch können Größe und Entwicklungsdaten festgestellt und zur genauen Geburtsterminberechnung herangezogen werden.
Als erste Hilfestellung zur eigenständigen Schätzung des voraussichtlichen Geburtstermins kann der Geburtsterminrechner nützlich sein. Dazu muss der erste Tag der letzten Periode und die durchschnittliche Zykluslänge in Tagen angegeben werden. Der Rechner ermittelt dann die fruchtbarsten Tage des Zyklus und den voraussichtlichen Geburtstermin, wenn die Empfängnis innerhalb dieses Zeitraums stattgefunden hat.
Allerdings halten sich die wenigsten Babys an den errechneten Geburtstermin. Nur etwa fünf bis zehn Prozent der Babys kommen genau am prognostizierten Tag zur Welt. Die meisten erblicken innerhalb von zwei Wochen vor oder nach dem errechneten Termin das Licht der Welt. Etwa weitere zehn Prozent der Geburten sind Frühgeburten, das heißt, sie finden vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche statt. Frühgeborene haben in der Regel ein Geburtsgewicht unter 2500 Gramm.

Frühchen

Frühgeborene lassen sich grob in drei Gruppen einteilen, ausgehend von Schwangerschaftsfortschritt und Geburtsgewicht:
Wird ein Kind vor der vollendeten 28. Schwangerschaftswoche geboren, spricht man von einer extremen Frühgeburt. Babys, die in dieser Phase zur Welt kommen, haben meist ein Geburtsgewicht unter 1000 Gramm.
Babys, die zwischen der vollendeten 28. und der vollendeten 32. Schwangerschaftswoche geboren werden, bezeichnet man als sehr frühe Frühgeburt. Auch hier beträgt das Geburtsgewicht der Säuglinge nicht mehr als 1500 Gramm.
Kommen Babys zwischen der vollendeten 32. und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt, handelt es sich bei ihrer Geburt um eine mäßig frühe oder späte Frühgeburt.
Ein Sonderfall sind Neugeborene, die nach der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, aber ein Geburtsgewicht unter 2500 Gramm aufweisen. Im Unterschied zu eigentlichen Frühgeborenen ist bei diesen Kindern die Organentwicklung abgeschlossen. Das niedrige Geburtsgewicht hat in diesen Fällen andere Ursachen, und auch die gesundheitlichen Probleme, mit denen diese Neugeborenen zu kämpfen haben, unterscheiden sich von jenen der eigentlichen „Frühchen“.

Wichtige Eckdaten einer Schwangerschaft

Kennt man den ungefähren Zeitpunkt von Eisprung und möglicher Befruchtung, kann man einschätzen, ab wann ein handelsüblicher Schwangerschaftstest eingesetzt werden kann.
Kennt man den ungefähren Geburtstermin, ist eine erste Einschätzung möglich, ab wann die ersten Organe gebildet werden. Dann kann auch festgelegt werden, wann von der behandelnden Gynäkologin oder dem behandelnden Gynäkologen die ersten Vorsorgeuntersuchungen vorgenommen werden sollten. Ein unvergessliches Erlebnis für werdende Eltern ist, wenn der Embryo und die fetalen Herztöne erstmals per Ultraschall zu erkennen sind.
Zusätzliche Untersuchungen, wie etwa eine Fruchtwasseruntersuchung und weitere Ultraschalluntersuchungen, können nun geplant werden.
Etwa in der 11. Schwangerschaftswoche, wenn der Embryo ungefähr 8 Wochen alt ist, lässt sich auch genauer einschätzen, wann die Bildung der Organe abgeschlossen ist (etwa zu Beginn der 13. Schwangerschaftswoche). Von diesem Zeitpunkt an wird das Ungeborene als Fötus bezeichnet und wächst und reift nur noch.

Warum ist die Kenntnis des Geburtstermins wichtig?

Abseits der persönlichen Vorfreude auf das kommende Kind hat die Kenntnis des (möglichst genauen) Geburtstermins auch praktische Aspekte. Erfährt man von einer Schwangerschaft, gilt es bereits im Vorfeld zahlreiche Punkte zu berücksichtigen und zu planen.
Wichtig ist es, zu wissen, zu welcher Jahreszeit das Baby zur Welt kommen wird. Welche Erstausstattung wird man benötigen? Kommt das Baby im Winter zur Welt, wird die Erstausstattung vorwiegend warme Kleidung, Hauben, Schals, Handschuhe, Overalls und warme, wind- und wasserabweisende Outdoor-Kleidung beinhalten. Ein Sommerbaby wird luftige, atmungsaktive Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt, brauchen.
Auch für die werdende Mutter ist die Kenntnis des ungefähren Geburtstermins für die Planung der Umstands-Garderobe von Interesse. Außerdem ist es hilfreich, zu wissen, wann man mit der Vorbereitung der Spitaltasche beginnen sollte.
Auch für die Planung des künftigen Wohnraumes ist es nützlich, möglichst früh zu wissen, wann das Baby da sein wird. Möglicherweise ist ein Umzug in eine größere Wohnung notwendig, und auch die Planung und Einrichtung des Kinderzimmers will zeitlich koordiniert sein. Unter Umständen wird auch ein größeres Auto vonnöten sein.

Schwangerschaft und Arbeitgeber

Sobald eine werdende Mutter von einer Schwangerschaft erfährt, gilt es, ihren Arbeitgeber möglichst rasch darüber in Kenntnis zu setzen. Außerdem muss sie ihn deshalb über den voraussichtlichen Geburtstermin informieren, da acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin der Mutterschutz beginnt. Genau geplant werden will auch das gewählte Karenzmodell. Entscheiden sich beide Elternteile, die Karenzzeit aufzuteilen oder geht nur ein Elternteil in Karenz? Solche und weitere Fragen in Bezug auf Karenzzeit, „Papamonat“ und Wochengeld sollten möglichst bald vor dem errechneten Geburtstermin geklärt werden.