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Familienvorsorge richtig geplant

Was dürfen Sie bei der Familienvorsorge nicht vergessen?

Sie gründen eine Familie. Das ist eine aufregende Zeit. Doch spätestens jetzt fangen Sie an, sich um die Zukunft Sorgen zu machen. Sie können Ihre Familie mit Versicherungen finanziell absichern, sollte der Ernstfall eintreten und Ihnen oder Ihrem Partner etwas zustoßen.Folgende Modelle zur Familienvorsorge gibt es und das sind ihr Vorteile.

Familienvorsorge – Lebensversicherung

Lebensversicherungen gibt es in zwei Modellen:

  • Ablebensversicherung
  • Erlebensversicherung

Die Ablebensversicherung ist günstiger, weil sie nur im Todesfall ausbezahlt wird. Ablebensversicherungen gibt es in Österreich schon ab wenigen Euro pro Monat und können bis zu sechsstelligen Beträgen abgeschlossen werden. Die Laufzeit beträgt zwischen 2 und 10 Jahren. Faktoren wie gefährliche Hobbies bzw. Berufe erhöhen die Prämie.

Erlebensversicherungen dienen ebenfalls Ihrer Altersvorsorge und werden meist auf mehrere Jahrzehnte abgeschlossen. Nach der Laufzeit können Sie entscheiden, ob Sie das Geld lieber in Form einer Einmalauszahlung möchten oder als monatliche zusätzliche Rente. Je nach persönlicher Lebenssituation kann die monatliche Prämie zwischen 35 und 60 Euro liegen. Nach Ablaufen der Versicherung kann die Auszahlung nicht auf andere Personen vererbt werden. Zahlen Sie die monatliche Prämie noch ein und der Todesfall tritt ein, wird die im Vertrag festgehaltene Versicherungssumme an die Begünstigten ausbezahlt.

 

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherungen werden in Österreich immer beliebter. Sie haben die Wahl welche Kosten in Zukunft von Ihrer Versicherung gedeckt werden. Dementsprechend beläuft sich die monatliche Prämie. Zusatzleistungen könnten zum Beispiel Zahnbehandlungen sein. Müssen Sie operiert werden, können Sie auch ein privates Krankenhaus dafür aufsuchen. Meist sind die Wartezeiten für Operationen hier kürzer. Auch Geburten können in privaten Einrichtungen von der Versicherung übernommen werden.

Einige private Krankenversicherung bieten ihren Versicherten Kuren und Gesundheitscheck alle zwei Jahre an. Dies kann eine willkommene Erholung für Sie und Ihre Familie sein.

Verlieren Sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls Ihr Einkommen für einen längeren Zeitraum, ist die Krankenversicherung Ihr Fangnetz. Denn bei privaten Krankenversicherung sieht die Kompensation von möglichem ausgefallenem Einkommen weit besser aus als bei der staatlichen Krankenkasse.

Daher ist es nicht überraschend, dass private Krankenversicherungen ziemlich teuer sind. Trotzdem sollten Sie vor den Kosten nicht zurückschrecken. Ein Ernstfall ist schnell eingetreten und wenn es um die Gesundheit Ihrer Familie geht, sollten finanzielle Probleme nicht in den Mittelpunkt geraten. Es kann sich außerdem lohnen die gesamte Familie mitzuversichern um die Kosten pro Kopf zu senken. Achten Sie darauf, dass die private Krankenvorsorge jene Fälle abdeckt, die Ihnen besonders wichtig sind (Unfälle im Ausland zum Beispiel) und verzichten Sie auf weniger wahrscheinliche Fälle um die Kosten zu senken.

 

Familienvorsorge – Unfallversicherung

Österreichische Arbeitnehmer sind gesetzlich unfallversichert. Diese Versicherung hat aber ihre Tücken, denn sie greift nur auf dem Arbeitsweg oder während der Arbeitszeit. Allerdings passiert ein Großteil der Unfälle in der Freizeit. Werden Sie aufgrund eines Freizeitunfalls arbeitsunfähig, greift die in Österreich gesetzliche Unfallversicherung Ihnen nur bedingt unter die Arme. Nun kommen aber zum Ausfall Ihres Einkommens möglicherweise auch noch Behandlungskosten dazu. Schnell können die finanziellen Reserven aufgebraucht sein.

Lassen Sie es nicht so weit kommen und schließen Sie für sich und Ihre Familie eine private Unfallversicherung ab. Mit dieser Versicherungsform können Sie sicherstellen, dass Ihnen im Notfall weiterhin das Nettoeinkommen wie bisher zur Verfügung steht. Passiert der Unfall im Ausland, werden auch die Kosten im Ausland und der Heimtransport von der Unfallversicherung getragen. Auch Behandlungskosten oder gar entstandene Bergungskosten vom Unfallort werden mit einer privaten Unfallversicherung gedeckt. Wichtig dafür ist, dass auch tatsächlich ein Unfall der Auslöser für den Einkommensausfall und die entstandenen Behandlungskosten ist. Krankheitsfälle sind mit der Unfallversicherung nicht gedeckt.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: Just2shutter/shutterstock.com

 

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