dehnungsstreifen

Schwangerschaftsstreifen-Creme

Das Angebot ist riesig und auf der Suche nach einer guten Schwangerschaftsstreifen-Creme kann man schon mal leicht ins Schwitzen kommen. Was ist die richtige und beste Schwangerschaftsstreifen-Creme? Womit werden die besten Ergebnisse erzielt? Gut muss nicht gleich teuer sein und teuer nicht gleich gut. Letztendlich gilt auch bei der Schwangerschaftsstreifen-Creme, probieren geht über studieren. Schauen Sie sich verschiedene Produkte an und lassen Sie sich in Drogerie und Apotheke ausführlich beraten. Damit eine Schwangerschaftsstreifen-Creme überhaupt wirkungsvoll sein kann, ist die mehrmalige tägliche Anwendung sehr wichtig. Die Creme sollte daher ihrem eigenen Geschmack entsprechen und von der Konsistenz her gut zur Massage geeignet sein. Das heißt die Schwangerschaftsstreifen-Creme sollte nicht direkt nach dem Auftragen einziehen oder klebrig werden.

Worauf bei Schwangerschaftsstreifen-Cremes achten?

Achten Sie beim Kauf auf hochwertige und natürliche Inhaltsstoffe, zum Beispiel Weizenkeimöl, Traubenkernöl oder Jojobaöl. Diese können von der Haut gut aufgenommen werden und tragen dazu bei die Elastizität der Haut zu erhöhen. Positiver Nebeneffekt der täglichen Pflege mit einer Schwangerschaftsstreifen-Creme ist eine weiche und geschmeidige Haut. Auch der für eine Schwangerschaft sehr typische Juckreiz reduziert sich auf ein erträgliches Minimum.

Doch eine Schwangerschaftsstreifen-Creme ist kein Wunder- oder Zaubermittel. So kann man mit einer Schwangerschaftsstreifen-Creme bereits bestehende Schwangerschaftsstreifen nicht wieder wegcremen. Denn im Grunde sind Schwangerschaftsstreifen nichts anderes als ungefährliche Verletzungen im Bindegewebe der Lederhaut, die durch eine Überdehnung entstehen. Genauer gesagt reißen die kollagenen Fasern des Bindegewebes. Generell sorgen diese Fasern dafür, dass die Haut elastisch und nachgiebig aber auch straff ist. Bis zu einem gewissen Punkt ist jede Haut ohne Probleme dehnbar. Doch irgendwann kommt der Punkt an dem die Belastung auf die kollagenen Fasern zu groß wird, und diese letztendlich reißen. Wann dieser Punkt genau erreicht wird, ist von Frau zu Frau verschieden. Bei einigen Frauen ist die Haut von Natur her sehr elastisch und bei Belastungen extrem nachgiebig, doch bei weit über siebzig Prozent aller Frauen ist irgendwann die maximale Belastungsgrenze erreicht und es kommt zu Rissen im Gewebe. Außen auf der Haut werden breitere, rot blaue Streifen sichtbar. Diese werden besonders in der Schwangerschaft als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet.

Schwangerschaftsstreifen und Dehnungsstreifen

Kommt es außerhalb einer Schwangerschaft zu derartigen Rissen, spricht man vorwiegend von Dehnungsstreifen. In der Schwangerschaft reißt das Gewebe jedoch leichter, da die kollagenen Fasern bereits zu Beginn durch das Hormon Gestagen beeinflusst werden. Sie werden weicher und nachgiebiger. Doch auch die eigene genetische Veranlagung oder verschiedene Erkrankungen können zu einer Schwächung der kollagenen Fasern und somit des Bindegewebes beitragen. Außerhalb der Schwangerschaft entstehen Schwangerschaftsstreifen durch schnelles Wachstum, massiven Muskelaufbau oder starke Gewichtszunahme. Sobald die Überdehnung nachlässt beginnen die Verletzungen im Gewebe unter der Bildung von Narben zu heilen. Im Zuge dessen verändert sich auch das äußere Erscheinungsbild der Schwangerschaftsstreifen. Sie werden blasser und schließlich silbrig weiß. In einigen Fällen kommt es dabei zu dicken, unschönen Narbenwulsten. Mit Hilfe eines Facharztes können aber auch derartige Narben mittlerweile behandelt werden. Doch ganz verschwinden werden sie auch dann nicht. Doch mit speziellen Behandlungsmethoden wie zum Beispiel Laser kann die Ausprägung deutlich gemildert werden.

Was tun gegen Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen entstehen vorwiegend an den Brüsten, dem Bauch, den Hüften, dem Po oder den Oberschenkeln. Um das Risiko zur Entstehung zu minimieren, ist eine Schwangerschaftsstreifen-Creme am besten zur Vorbeugung einzusetzen. Ergänzend mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, viel Flüssigkeit (in der Schwangerschaft mindestens vier Liter täglich) und regelmäßiger sportlicher Betätigung kann man so die besten Ergebnisse erzielen. Die Ernährung sollte reich an Vitaminen und Mineralstoffen sowie arm an Zucker und Fetten sein. Sinnvoll ist es auch die Schwangerschaftsstreifen-Creme mit verschiedenen Maßnahmen zur Förderung der Durchblutung der Haut zu kombinieren. Besonders regelmäßige Wechselduschen und leichte Zupfmassagen haben sich hier sehr gut bewährt.

 

Fotocredit: Lyubov Levitskaya/Shutterstock.com

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