Paar streichelt Babybauch

Welche Beziehungsprobleme mit der Schwangerschaft kommen

Beziehungskiller Schwangerschaft

Endlich ist der Moment da und Sie halten einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Sie können Ihr Glück kaum fassen: Sie sind schwanger! Die nächsten Wochen leben Sie und Ihr Partner auf Wolke 7. Doch nicht lange und die ersten Beziehungsprobleme können sich bemerkbar machen. Die Schwangerschaft verändert alles, auch Ihr Liebesleben. Darauf sollten Sie gefasst sein.

Sex in der Schwangerschaft

Gerade beim Thema Intimität können schwangere Paare mit einigen Problemen zu kämpfen haben. Verschiedene Szenarien sind möglich: Sie will Sex, aber er hat Angst um das Baby. Er will Sex aber sie fühlt sich nicht gut dabei oder bereit dafür und so weiter.

Warum auch immer Sie eine Pause vom Sexleben machen, nehmen Sie es gelassen und finden Sie andere Wege Ihrem Partner nahe zu sein. Fokussieren Sie sich auf die Basis Ihrer Beziehung: Liebe, Respekt, Vertrauen. Diese Dinge können Sie immer noch ohne Einschränkungen teilen. Sex wird zu einem späteren Zeitpunkt in Ihrer Beziehung wieder dazukommen. Je weniger Druck Sie sich machen desto besser.

Angst vor der Zukunft

Es gibt wohl keine zukünftige Mutter und keinen werdenden Vater, die sich in der Schwangerschaft nicht auch sorgenvolle Gedanken um die Zukunft machen. Dabei ist es ganz natürlich, dass sich Mann und Frau zum Teil verschiedene Sorgen machen. Er wird sich vielleicht eher Gedanken machen, ob er mit der Verantwortung als Vater klar kommt oder ob er seine Familie ernähren kann. Sie sorgt sich möglicherweise mehr, ob das Baby gesund ist oder wie nach der Geburt die Arbeit im Haus und mit Kind geteilt wird. Wenn Sie sich nicht um die gleichen Dinge Gedanken machen, kann es sein, dass Sie die Ängste des anderen nicht so ernst nehmen wie Ihre eigenen. Daraus können Missverständnisse und Streit entstehen. Versuchen Sie deshalb, die Dinge auch aus der Perspektive Ihres Partners zu sehen. Bei bestimmten praktischen Fragen, wie zum Beispiel Haushaltsaufgaben, können Sie möglicherweise jetzt schon Verabredungen treffen.

Drei ist einer zu viel

Bisher waren sie zu zweit. Doch nun ist eine vorerst unsichtbare Person immer dabei. Sie ist immer da – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche! Sie haben keine Pause von dieser Person. Sie sprechen über kaum jemand anderen, obwohl Sie der Person noch nie begegnet sind. Es kommt Ihnen und Ihrem Partner so vor, als wäre überhaupt kein Raum mehr für irgendjemand anderen. Und dabei ist Ihr Baby noch nicht einmal geboren! Wie wird es erst werden, wenn das Baby einmal da ist?

Diese Ängste sind völlig normal. Doch Sie sollten Sie dennoch ernst nehmen. Ihr Gefühl will Ihnen sagen: Das ist zu viel! Und damit hat es auch vollkommen Recht. Vereinbaren Sie einen Abend oder einen Tag pro Woche, an dem Sie und Ihr Partner im Mittelpunkt stehen und die dritte Person, Ihr Baby, nicht thematisiert werden. Sprechen Sie über Tagesgeschehen, Ihren Job, Urlaubspläne aber nicht über das Baby. So sorgen Sie dafür, dass auch Sie und Ihr Partner in Ihrer Beziehung Raum bekommen und sich angenommen fühlen.

Euphorische Schwangerschaft

Sie sind schwanger! Ja, wirklich! Und wir freuen uns alle mit Ihnen. Doch einen Gedanken sollten Sie sich einprägen, den Sie jetzt wohl noch gar nicht haben: Dieses Baby wird eines Tages erwachsen sein, ausziehen und sein eigenes Leben führen. Ihr Partner hingegen, der Mensch, mit dem Sie dieses wundervollen Erwachsenen erschaffen und großgezogen haben, sollte dann noch an Ihrer Seite sein um auch den Rest des Lebens gemeinsam zu bestreiten. Verlieren Sie ihn also bei all der Vorfreude und Aufregung nicht zu lange aus den Augen.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: LightField Studios/shutterstock.com

 

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