erste anzeichen

Ab wann kommen die ersten Schwangerschaftsbeschwerden?

Die ersten Schwangerschaftsbeschwerden können sehr individuell und unterschiedlich sein. So wie alle Beschwerden und „Wehwehchen“ in der Schwangerschaft sind auch die ersten Anzeichen nicht bei jeder werdenden Mutter gleich. Grundsätzlich ist für jegliche Veränderung das Schwangerschaftshormon Progesteron verantwortlich. Die Anzeichen für ein bevorstehendes Mutterglück können schon sehr bald, bereits vor dem Ausbleiben der Periode, auftreten, da der Körper der zukünftigen Mama schon Progesteron ausschüttet.

 

Müdigkeit als Indikator für eine Schwangerschaft

Eine auftretende Müdigkeit ist ein typisches Anzeichen, gerade zu Beginn einer Schwangerschaft. Der Körper einer Schwangeren wird durch die Müdigkeit auf ein ruhigeres und schonenderes Leben eingestellt, sozusagen einen Gang „zurückgefahren“, um alle Reserven und Energie dem entstehenden Leben zur Verfügung zu stellen. Das Bedürfnis auf Schonung ist aber ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich. Die eine fühlt sich immer schlapp und müde, die andere möchte vor lauter Tatendrang Bäume ausreißen. Beides ist auf jeden Fall normal! Ebenso kann es bereits sehr früh zu einem verstärkten Ziehen in der Brust kommen. Ein vermehrter Ausfluss ist auch ein Zeichen der frühen Schwangerschaft und liegt in der besseren Durchblutung des entspannten Vaginalbereiches begründet.

 

Erste Anzeichen bereits kurz nach der Befruchtung?

Manche Frauen spüren die ersten Anzeichen einer vorliegenden Schwangerschaft bereits wenige Tage nach der Befruchtung – dann, wenn sich die befruchtete Eizelle einnistet und das Schwangerschaftshormon Progesteron schon fleißig produziert wird. Sollte es dann auch noch zum Ausbleiben der Regel kommen, stehen die Chancen für eine Schwangerschaft sehr gut. Ein Schwangerschaftstest kann Ihnen nun die letzte Gewissheit geben!

 

Es muss aber nicht unbedingt sein, dass Sie bereits in diesem frühen Stadium irgendwelche Veränderungen bemerken oder von einzelnen Beschwerden Notiz nehmen. Bei vielen Schwangeren kommen diese erst zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise die Übelkeit, die ungefähr ab der 6. oder 7. SSW sehr häufig auftritt und die werdende Mutter bis ins vierte Schwangerschaftsmonat hindurch begleiten kann.

 

Gezielt auf den eigenen Körper hören

Horchen Sie also auf Ihren Körper, aber das auch nicht zu intensiv. Die Schwangerschaft lässt sich durch einen Test aus der Apotheke feststellen, auch Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird diese diagnostizieren können. Die Beobachtung unterschiedlicher Veränderungen oder Beschwerden kann Ihnen zwar die Richtung deuten, ist aber allein nicht zur Sicherstellung der anderen Umstände geeignet!

 

Autor: Redaktion/Sabine

Fotocredit: Antonio Guillern/Shutterstock.com

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