burnout

Anzeichen für ein Burnout erkennen

Anzeichen für ein Burnout erkennen Mütter bei sich selbst immer öfter. Bereits in der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt, wenn ein komplett neuer Lebensabschnitt für die kleine Familie beginnt, fühlen sich viele frischgebackene Mütter antriebslos und einfach völlig überfordert mit der neuen Situation. Doch nicht jeder Erschöpfungszustand ist gleich ein Burnout. Durch den Schlafmangel und das Baby, das ständige Aufmerksamkeit fordert, kann es zu vermehrtem Stress kommen. Ein echtes Burnout jedoch ist eine ernstzunehmende Krankheit, die Betroffene quält und die Lebensqualität massiv vermindert. Anzeichen für ein Burnout erkennen nicht nur der Partner und Familienangehörige, auch das Kind selbst leidet unter dem Verhalten der Mutter, die sich nun selbst nicht mehr helfen kann. Nur mit professioneller Unterstützung überwindet man die Symptome, findet die wahre Ursache und schon bald sieht man das Leben wieder von seiner positiven Seite und freut sich am lang ersehnten Nachwuchs.

 

Burnout – Wenn Mütter erschöpft sind!

Es scheint, als hätte der Tag nicht genug Stunden und so kümmern sich viele junge Mütter rund um die Uhr um das Neugeborene. Der Partner ist meist berufstätig und so lastet die Verantwortung für das neue Leben komplett auf den Schultern der Frau. Mit dem 24-Stunden-Job fühlen sich aber viele Mamas, die oft noch einen Hang zur Perfektion haben, überfordert. Und je länger diese Phase andauert, umso höher stehen die Chancen, dass sich ein echtes Burnout entwickelt. Studien belegen, dass jede fünfte Frau Anzeichen für ein Burnout erkennen lässt. Nicht nur das Schreien des Babys, zuwenig Schlaf und die viele Arbeit im Haushalt machen Müttern zu schaffen, auch die mangelnde Anerkennung durch den Partner erhöhen das Risiko für ein Burnout.

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Wie Anzeichen für ein Burnout erkennen?

Um ein Burnout sicher zu diagnostizieren, ist natürlich immer ein Experte zu Rate zu ziehen. Aber die Symptome sind für nahestehende Verwandte und den Lebensgefährten gut erkennbar:

  • unterschiedliche Schweregrade der Erschöpfung
  • beginnende Unruhe über Schlafstörungen bis hin zum völligen Zusammenbruch
  • sozialer Rückzug
  • das Verhalten gegenüber Mitmenschen ändert sich (ironische, sarkastische und zynische Worte schaffen Distanz)
  • depressiv
  • Angstzustände
  • aggressiv
  • ratlos
  • Betroffene fühlen sich oft unter Druck gesetzt
  • Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerz, Schwindel, zittern, Müdigkeit und Veränderungen im Blutbild können auftreten

Das gesamte Leben wird ein „Muss“ und die Freude am Alltag und besonders auch Baby wird durch die Krankheit Burnout massiv überschattet.

 

Autor: Redaktion/Bernadette

Fotocredit: Alliance; Prostock-studio/Shutterstock.com

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