krampfadern

Krampfadern in der Schwangerschaft

Der intraabdominale Druck, d.h. der Druck der Gebärmutter mit dem Kind auf die untere Hohlvene, bewirkt einen venösen Rückstau in den Beinen. Eine Bindegewebsschwäche, die oft erblich bedingt ist, verstärkt dann die Bildung von Varizen noch zusätzlich.

 

Stützstrümpfe gegen Krampfadern in der Schwangerschaft

Wenn Sie zu Krampfadern neigen, ist die wichtigste Maßnahme, die Venenpumpe regelmäßig in Gang zu halten, um den Rückstrom des venösen Blutes zum Herz en zu gewährleisten und um Stauungen und Schwellungen zu vermeiden. Die Hebamme zeigt Ihnen entsprechende Übungen dazu. Passende Stützstrumpfhosen bringen ebenfalls Erleichterung bei Krampfadern, ebenso wenn Sie mehrmals tagsüber die Beine mit einem Venenkissen hoch lagern.

Venenöl mit einem gesunden krautigen Duft beruhigt schmerzhafte Venen. Duftmischungen haben sich bei durchblutungsfördernden, gefäßstabilisierenden und entschlackenden Maßnahmen bewährt und sind eine Wohltat bei schweren und dicken Beinen. Reiben Sie damit Ihre Beine täglich morgens und abends herzwärts ein. Bei berührungsempfindlichen Venen müssen Sie entsprechend vorsichtig vorgehen. Wichtig ist, die Haut unbedingt vorher anzufeuchten, bzw. die Ölmischung mit nassen Händen einzustreichen. Anstatt Wasser empfiehlt es sich, Myrten- oder Pfefferminzhydrolat zu verwenden, die eine leicht kühlende und adstringierende Wirkung besitzen und so das Öl unterstützen. Im Sommer hat sich die kühlende Wirkung von Pfefferminzhydrolat bewährt. Sie können auch Hydrolat und Öl vor dem Auftragen in einem Massageölschälchen vermischen (im Verhältnis von ca. 1/3 Hydrolat zu ca. 2/3 Ölmischung).

 

Autor: Ingeborg Stadelmann

Fotocredit: GBALLGIGGSPHOTO/Shutterstock.com

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