nasenbluten

Nasenbluten in der Schwangerschaft

Durch die vermehrte Durchblutung der Schleimhäute, welche eine Schwangerschaft mit sich bringt, kann es schnell und vermehrt zu Nasenbluten kommen. Zusätzlich können die Membranen in Ihrer Nase anschwellen und austrocknen, insbesondere im Winter. Diese Veränderungen führen dazu, dass die feinen Äderchen empfindlicher werden und schneller aufreißen. Die Blutung sieht meistens dramatischer aus, als sie in Wirklichkeit ist. Der Blutverlust ist minimal. Und so unangenehm und peinlich es manchmal auch ist – Nasenbluten ist eine völlig normale Schwangerschaftsbeschwerde. Damit in Verbindung steht oft lautes Schnarchen. Dies lässt Schwangere und ihre Partner oft ein wenig verzweifeln.

 

Um Nasenbluten während der Schwangerschaft zu vermeiden ist es wichtig die Schleimhäute feucht zu halten.

Falls Sie zu Nasenbluten neigen sollten Sie festes Schnauben vermeiden und Ihre Nasenschleimhaut gut pflegen. Vor allem im Winter ist es ratsam die Schleimhäute mit Vaseline oder einer Augen–Nasen–Salbe geschmeidiger zu halten. Es ist auch ratsam viel zu trinken, denn das hilft ebenfalls die Schleimhäute feucht zu halten. Putzen Sie Ihre Nase vorsichtig, auch zu starkes Schneuzen kann Nasenbluten hervorrufen.

 

Im Falle einer Blutung sollten Sie in erster Linie einmal sitzen bleiben – drücken Sie die Nasenflügel für ca. 5 bis 10 Minuten, bei leicht nach vorne gebeugtem Kopf, zusammen. Legen Sie sich nicht hin, denn im Liegen kann das Blut in Ihren Magen laufen und Schwindelgefühle hervorrufen und Übelkeit auslösen. Zusätzlich können Sie ein feuchtes, kaltes Tuch in den Nacken legen. Ebenfalls sehr gut ist frischer Zitronensaft. Geben Sie einfach den frischen Saft auf ein Taschentuch und stopfen Sie es sich in die Nase. Sollten Sie selbst nicht in der Lage sein, Ihre Blutungen zu stoppen, so fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat. So nervig es manchmal auch sein mag – Nasenbluten ist wahrscheinlich auch bei Ihnen nur eine vorübergehende Nebenerscheinung Ihrer Schwangerschaft, die sehr wahrscheinlich nach der Geburt so schnell wieder verschwindet, wie sie gekommen ist.

 

Seien Sie aber trotzdem vorsichtig: In manchen Fällen kann häufiges Nasenbluten auch ein Hinweis für erhöhten Blutdruck sein. Deshalb sollten Sie es in jedem Fall bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung erwähnen, um sicher zu gehen.

 

Autor: Redaktion/Katrin

Fotocredit: comzeal images

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