rückbildungsgymnastik

Rückbildungsgymnastik nach Schwangerschaft und Geburt

Ist das Baby erst mal da, hat die frischgebackene Mami auch wieder Zeit für sich und ihre eigene Fitness. Natürlich steht weiterhin das neue Familienmitglied im Mittelpunkt, aber um die letzten Schwangerschaftspfunde so rasch wie möglich wieder loszuwerden, steht wieder regelmäßiger Sport auf dem Programm. Und auch eine gesunde und vielseitige Ernährung darf auf dem Weg in Richtung Idealgewicht nicht fehlen. Stillt die junge Mutter, verbrennt sie sowieso ca. 500 kcal pro Tag zusätzlich. Eine Diät würde dem Säugling auch nur schaden, deshalb kommt nun vermehrt frisches Obst und Gemüse auf den Teller. Das Workout drei Mal pro Woche wird nur langsam gesteigert, erste Laufrunden können nach und nach erweitert werden und auch das Krafttraining im Fitnessstudio kann wieder absolviert werden. Ganz wichtig nach einer Geburt ist jedoch die Rückbildungsgymnastik. Der Körper hat sich in den neun Monaten Schwangerschaft sehr verändert, auch hormonell. Mit den richtigen Übungen erlangt man nicht nur seine alte Figur innerhalb kurzer Zeit wieder zurück, vor allem der Körper und der so wichtige Beckenboden profitieren von der Rückbildungsgymnastik.

 

Zurück zur alten Figur!

Keine Sorge, Sie werden nicht ewig schwanger aussehen! Der Bauch ist noch schlaff und auch sonst entdecken Frauen nach der Geburt wenig Schmeichelhaftes an sich. Doch die Rückbildung benötigt Zeit und die muss sich frau auch geben. Alles andere würde den Stresspegel, der nach der Niederkunft sowieso höher als normal ist, noch einmal ansteigen lassen. Eine sechswöchige Wartezeit empfehlen Mediziner, erst dann sollten Sie mit dem Sport wieder so richtig loslegen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie jetzt die Beine hochlegen dürfen. Die begleitende Hebamme kennt spezielle Übungen, die man bequem von zu Hause aus absolvieren kann und die den Körper unterstützen. Und auch spezielle Rückbildungsgymnastik-Kurse werden landauf und landab angeboten. Besonders der Beckenboden hat während der Wochen und Monate in der Schwangerschaft und vor allem bei der Geburt gelitten. Um eine spätere Inkontinenz zu vermeiden, ist die Anmeldung zur Rückbildungsgymnastik Pflicht. Manche Kurse können sogar mit Baby besucht werden, so entfällt die mühsame Suche nach einem Babysitter und die junge Mutter hat ihren Sonnenschein immer um sich.

 

Mode für die Zeit nach der Geburt

Für die erste Zeit „danach“ passen die alten Hosen und Oberteile noch nicht. Man ist zwar nicht mehr schwanger, sieht aber noch ein wenig danach aus. Damit man sich aber jetzt trotzdem wohl fühlt, steht eine gemütliche Shoppingtour mit der besten Freundin auf dem Programm. Zwei oder drei Outfits in der richtigen Größe sorgen sofort für ein gutes Gefühl und die neuen Klamotten erhöhen auch das Selbstbewusstsein enorm. Damit aber schon bald die gesamte Garderobe im Kleiderschrank wieder passt, setzen viele junge Mütter auch auf Personal Training und schwitzen bei Einzelstunden und unter den wachsamen Blicken des Profis. Der lässt keine Schummeleien zu und die Übungen wirken noch effektiver! Grundsätzlich muss man bei allem Ehrgeiz jedoch davon ausgehen, dass der Organismus sich neun Monate auf die Geburt vorbereiten durfte. Diese Zeit sollte man ihm jetzt auch für die Rückbildung geben. Alles andere ist gesundheitsschädlich, auch wenn Promis wie Heidi Klum und Jessica Alba beweisen, was innerhalb kurzer Zeit möglich ist. Gönnen Sie sich die Freiheit, auf Ihren Körper zu hören und genießen Sie die ersten Wochen und Monate mit Ihrem Baby! Die Schwangerschaftspfunde schmelzen nämlich auch beim Spazierengehen und beim Spielen mit dem kleinen Liebling und Spaß macht es obendrein.

 

Autor: Redaktion/Bernadette

Fotocredit: Kzenon/Shutterstock.com

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