übelkeit

Übelkeit in der Schwangerschaft

Die Übelkeit ist wohl oder übel das berühmteste Übel einer jeden Schwangeren! Nicht jede Schwangere ist davon betroffen, die meisten leiden aber irgendwann in der Schwangerschaft einmal darunter – mehr oder weniger stark.

Eigentlich wird immer von der morgendlichen Übelkeit gesprochen – es ist nur leider so, dass die Übelkeit in der Schwangerschaft morgens, mittags und abends auftreten kann. In der Regel beginnen die Übelkeitsattacken um die 8. SSW und dauern bis zur 16. SSW an. Aber auch bis zum Ende der Schwangerschaft klagen viele Schwangere über gelegentliche Übelkeit.

Ursachen für Übelkeit bei Schwangeren

Über die genauen Ursachen des unguten Gefühls gehen die Expertenmeinungen auseinander. Es hat aber wohl mit der gesamten Veränderung der hormonellen Zusammensetzung zu tun. Der Geruchssinn ist viel sensibler als sonst, der Östrogenspiegel steigt in der Schwangerschaft stetig, das trägt zur Übelkeit bei. Ebenso die vermehrte Magensäure und die auftretende Müdigkeit lassen Schwindelgefühlen und Übelkeit erhöhen. Manche Experten meinen auch, dass sich Gefühlsschwankungen und Stress auf das Wohlbefinden auswirken können.

Die Auslöser für Ekel oder Übelkeitsattacken sind wiederum von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche können gewisse Nahrungsmittel nicht mehr riechen, andere bekommen plötzlich beim Lieblingsduschbad Brechreiz. Auch das morgendliche Zähneputzen kann zur Herausforderung werden, wenn nur die kleinste Berührung der Zahnbürste im Mund zum Brechreiz führen kann. Sie müssen einfach ausprobieren, Seifendüfte wechseln oder Parfums einfach einmal weglassen.

Wann einen Arzt kontaktieren

Wichtig ist, dass Sie sofort ärztlichen Rat einholen, wenn Sie bemerken, dass Sie keine Nahrung bei sich behalten. Hier droht dann nämlich Dehydrationsgefahr bzw. ein Nährstoffmangel für Sie und Ihr Baby. In seltenen Fällen kommt dies vor, dass einfach jegliche Zufuhr wieder retour kommt. Andere Frauen aber sind zwar permanent von Übelkeit geplagt, müssen sich aber über die gesamte Schwangerschaft hinweg nicht einmal übergeben.

Kleine Portionsgrößen und mehrere Mahlzeiten, auch einmal nur ein Stückchen Keks oder Brot können das ungute Gefühl lindern. Einem leeren Magen wird nämlich leichter schlecht als einem mit Inhalt. Sie sollten auch stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Eine Flasche Mineralwasser oder die Kanne Kräutertee sollte Ihr ständiger Begleiter sein.

 

Fotocredit: GBALLGIGGSPHOTO/Shutterstock.com

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