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Weniger Beschwerden bei den neuen Geburtsanmeldungen

Seit Februar muss sich jeder, der in Wien schwanger wird, bei einer zentralen Stelle für die Geburt anmelden. Seit dem neuen System hätten die Beschwerden deutlich abgenommen.

Bis Februar mussten werdende Mütter persönlich mit dem Wunschspital Kontakt aufnehmen. Das dürfte oft nicht gut funktioniert haben. Es werde immer schwieriger, einen Platz zu bekommen, hieß es vergangenes Jahr. Die Wiener Patientenanwaltschaft sprach von zahlreichen Beschwerden und einem „Verteilungsproblem“.

 

Wo meldet man sich an?

Die Anmeldung erfolgt online unter geburtsinfo.wien oder telefonisch unter 01/908 01.

Seit mehr als zwei Monaten erfolgt die Geburtsanmeldung zentral: online oder telefonisch, sowie in sechs möglichen Sprachen. Drei Wunschkliniken können dabei angegeben werden. Patientenanwältin Sigrid Pilz zeigte sich zufrieden. Die Beschwerden hätten drastisch abgenommen.

 

1.490 Anmeldungen in zwei Monaten

Beim Krankenanstaltenverbund (KAV) ist man mit dem neuen System ebenfalls zufrieden. Es werde gut angenommen. Bis Ende März hat es 1.490 Anmeldungen gegeben, davon die online. Nach der 22. Schwangerschaftswoche erhalten die werdenden Mütter dann die Verständigung, in welchem Spital sie einen Platz bekommen haben. In vielen Fällen werde das irgendwann im April sein, so der KAV.

Meist das Wunschspital

Für Frauen bedeute das Sicherheit – so können sie die Geburt gedanklich sowie emotional planen. Zudem wird es in den meisten Fällen auch jenes Spital, welches sich die Frauen ausgesucht haben.

Auch im KAV sieht man dies so: Bei 93 Prozent sei es in einem Testlauf das erstgereihte Wunschspital gewesen. Zahlen werde man dann im Mai haben, wenn die ersten Spitalsreservierung für Geburten ab 1.9. getätigt worden sind.

 

Quelle: wien.orf.at

Fotocredit: Yuganov Konstantin/Shutterstock.com

 

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