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Checkliste für die Geburt

Die Geburt steht kurz bevor. Ein Ereignis, das wohl eines der Wichtigsten im Leben einer Frau ist. Viele Frauen fühlen sich unvorbereitet und wünschen sich eine Checkliste für die Geburt. Wichtig ist zu sagen, dass eine Geburt ein unvorhersehbares Ereignis ist, das weder planbar noch steuerbar ist. Ein paar kleine Tipps können jedoch gegeben werden.

Checkliste für die Spätschwangerschaft

Während der mittleren Monate der Schwangerschaft fühlen sich viele Frauen sehr aktiv und rundum wohl. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um nötige Erledigungen zu treffen. Einkäufe für das Neugeborene und für die werdende Mutter sollten nun getätigt werden (Beispielsweise Windeln und Babywäsche, Kinderwagen, Stilleinlagen,…). Ein guter Tipp: Viele Schwangere möchten sich gerne über den Ablauf der Geburt u.a. informieren. Eine gute Information kann Ängste abbauen und Selbstvertrauen stärken. Informieren Sie sich jedoch stets bei Fachpersonen (Hebammen, Ärzte), da leider viel Falsches (v.a. im Internet) verbreitet wird und dies anstatt Sicherheit nur mehr Angst und Sorgen bereitet. Gut wäre hier ein Geburtsvorbereitungskurs oder eine Hebammensprechstunde.

Checkliste für die Geburt

Je nachdem ob Sie sich für eine Hausgeburt, eine Geburtshausgeburt oder eine (ambulante) Klinikgeburt entscheiden, gibt es unterschiedliche Sachen, die besorgt werden müssen. Bei einer Begleitung der Schwangerschaft durch eine Hebamme kann Ihnen diese sicherlich wertvolle Tipps geben, was Sie sich noch besorgen sollten. Möchten Sie zur Geburt eine Hebamme Ihrer Wahl mitnehmen, sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern, da viele Hebammen schnell „ausgebucht“ sind.

Bei einer geplanten Krankenhausgeburt ist es wichtig, frühzeitig für die eventuell vorhandenen größeren Kinder eine Kinderbetreuung zu organisieren, falls Sie gemeinsam mit Ihrem Partner die Geburt erleben möchten. Weiters ist es wichtig, die Krankenhaustasche bereits 4Wochen vor dem Termin gepackt und „allzeit bereit“ zu haben. Auch ein Anfahrtsplan zum Krankenhaus (wo parken?) und das Kennenlernen der wichtigsten Strukturen im Krankenhaus (wo befindet sich die Ambulanz, das Kreißzimmer, etc.) wäre von Vorteil.

Checkliste für das Wochenbett

Wenn Sie gerne ambulant entbinden möchten oder eine vorzeitige Entlassung anstreben, ist es wichtig, sich frühzeitig eine Hebamme zu suchen, die Sie im Wochenbett betreut. Weiters ist es ratsam, den Partner in den Haushalt einzuweihen (Ideal wäre, wenn der Partner sich für die erste Zeit im Wochenbett ein bis zwei Wochen Urlaub nehmen würde!).

Gegen Ende der Schwangerschaft können Sie auch beginnen, Essen vorzukochen und tiefzukühlen (Suppen, Nudelsaucen, sonstige ausgewogene Gerichte). So können Sie im Wochenbett ihre Mahlzeiten ohne Aufwand genießen. Haben Sie bereits ein oder mehrere Kinder zuhause, sollten Sie im Vorhinein eine Betreuung der größeren Kinder organisieren. (z.B. Oma, Haushaltshilfe, Partner, etc.), die ihre Kinder z.B. zur Schule führen können oder auch mal mit den „Großen“ etwas alleine machen.

 

Was Sie alles in Ihre Spitalstasche packen sollten finden Sie hier.

 

Autor: Laura Jenewein, Hebamme

Fotocredit: comzeal images/Shutterstock.com

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