Junggesellinnenabschied für schwangere Bräute

Junggesellinnenabschied

Junggesellinnenabschied für schwangere Bräute

Die Hochzeit gehört zu den wichtigsten Ereignissen im Leben, denn sie symbolisiert den Beginn eines völlig neuen Lebensabschnittes. Man signalisiert Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse einzugehen, die eigenen Bedürfnisse hinter die der Familie zu stellen. Kein Wunder also, dass der Abschied von dem Leben als Junggeselle in vielen Ländern und auch in Deutschland mit wilden Partys gefeiert wird. Wenn sich allerdings der Nachwuchs bereits angekündigt hat, muss der Junggesellinnenabschied für die Schwangere völlig anders gestaltet werden. Denn es gilt: Für die Junggesellin darf kein Alkohol im Spiel sein. Auch große körperliche Anstrengungen wie wildes Tanzen wären fehl am Platz. Hier einige Anregungen, wie man trotz Schwangerschaft einen lustigen Junggesellinnenabschied feiern kann.

 

Pyjamaparty

Natürlich kann der Junggesellinnenabschied ganz problemlos als Pyjamaparty organisiert werden. Dazu entscheiden sich nicht nur Trauzeuginnen, die einen Junggesellinnenabschied für eine schwangere Braut organisieren, sondern auch viele Freundinnen von angehenden Bräuten, die es generell lieber etwas ruhiger angehen lassen möchten. Zur Pyjamaparty müssen alle Gäste, wie es der Name verrät, im Pyjama erscheinen und eine DVD mitbringen; dies darf alles zwischen einer Hochzeitsschnulze und einem Partyfilm wie Hangover sein, während sich ein Science Fiction Film aus offensichtlichen Gründen nicht sonderlich anbietet. Da nicht alle Filme an einem Abend gesehen werden können, kann die Filmauswahl spielerisch erfolgen. So kann jeder Gast mit Hilfe von Pantomime seinen Filmtitel darstellen. Der erste Titel, den die Schwangere errät, darf dann als erster gesehen werden.

 

Wenn die Schwangerschaft schon etwas fortgeschritten ist, so kann als Programmpunkt der Party ein Gipsabdruck vom Babybauch angefertigt werden. Dabei sollte man keinen Gips aus dem Baumarkt verwenden, sondern nur Materialien in bester Qualität, die man in speziellen Shops besorgen kann. Grundsätzlich gibt es wahnsinnig viele Spiele, die auch bei einem Junggesellinnenabschied mit einer schwangeren Braut gespielt werden können, so dass auch auf der Pyjamaparty die richtige Stimmung aufkommt. Auch heißt ein Junggesellenabschied in den eigenen vier Wänden nicht grundsätzlich, dass man auf alle klassischen Accessoires verzichten muss. Natürlich macht ein Bauchladen zuhause recht wenig Sinn, genauso wie eine vollständige Verkleidung als Prinzessin. Aber kleinere Accessoires wie Haarklammern und kleine Hütchen mit der Aufschrift „Bride to be“ oder lustige Anstecker bieten sich an und bringen die richtige Junggesellinnen-Stimmung auch in die eigenen vier Wände.

 

Junggesellinnenabschied in Babyparty umgestalten

Als erstes muss geklärt werden, wo die Party stattfinden sollte. Vielleicht erklärt sich eine der beteiligten Freundinnen bereit, ihr Haus (bzw. ihre Wohnung) für die Party zur Verfügung zu stellen, vorausgesetzt natürlich, es verfügt über ein etwas größeres Wohnzimmer. Durch passende Dekoration kann ein gemütliches Ambiente geschaffen werden. So können verschiedene Babymotive für die Tischdekoration verwendet werden. Auch niedliche Stofftiere, Luftballons und Babysocken im Raum verteilt können die gewünschte Atmosphäre erzeugen. Alle Gäste können ein Geschenk mitbringen, das zum Thema Baby bzw. Hochzeit passt. Ob ein Babystrampler, ein Babyspielzeug oder ein Paket Windeln – die Liste der Geschenkmöglichkeiten ist lang.

 

Sehr beliebt bei Babypartys ist auch die Windeltorte. Diese besteht aus zusammengeschnürten Windeln, die eine Torte bilden. Die Torte wird mit Schnullern, Plüschtieren und ähnlichem geschmückt. Zum Festessen könnten unter anderem verschiedene Arten Babynahrung angeboten werden, bei den Getränken darf frische Milch nicht fehlen. Nach dem Essen kann die Feier mit einem musikalischen Programm weitergehen. Eine Idee wäre es beispielsweise, dass jeder Gast ein lustiges Kinderlied vorsingt, während der Rest dazu tanzt – mit Ausnahme der schwangeren Braut, versteht sich. Nach Abstimmung kann die beste Interpretin ermittelt werden, die dann als Erste ihr Geschenk auspacken darf. Zwischen den Liedern können lustige Spiele stattfinden, wie beispielsweise Babysachen mit verbundenen Augen ertasten oder verschiedene Babybrei-Sorten am Geschmack erraten.

 

Anders als beim klassischen Junggesellinnenabschied, ist es bei Babypartys, wie im ersten Absatz erwähnt, eher üblich, dass die Gäste ein kleines Geschenk mitbringen. Da es sich in diesem Fall um eine Vermischung dieser beiden Feiern handelt, obliegt diese Entscheidung natürlich den Organisatoren. Wichtig ist dabei, dass sich vorher abgesprochen wird, so dass nicht einige Gäste mit Geschenk und einige ohne Geschenk erscheinen. Bei der Auswahl des richtigen Geschenks, wenn man sich denn dafür entscheidet, dürfte wiederum recht leicht fallen: Ausgefallene und lustige Babysachen bieten sich an, während die typischen und praktischen Babysachen von der Stange für diesen Anlass nicht unbedingt die beste Lösung sind.

 

Entspanntes Ausgehen

Ein Junggesellinnenabschied für die schwangere zukünftige Braut muss aber nicht zwangsläufig in Privaträumen stattfinden. Ein schönes Lokal bietet durchaus das passende Ambiente für die Feier. Dazu einige Tipps: der Tisch kann im Vorfeld von den Freundinnen dekoriert werden und auch der Stuhl der Schwangeren kann originell gestaltet werden, zum Beispiel als Thronsessel. An der Lokaltheke können Rosen abgegeben werden, sodass männliche Lokalgäste der Junggesellin eine Rose überreichen und ihr gratulieren können. Nach dem Essen kann die Feier in einem anderen Lokal mit alkoholfreien Cocktails weitergehen. Bei genügend Zeit bietet es sich an, dass Essen als Abschluss des Tages zu sehen und vorher beispielsweise einen Wellness-Tag zu machen; von diesem haben die Freundinnen der Braut genauso viel wie die Braut selbst.

 

Wenn man den ganzen Tag für den Junggesellinnenabschied einplanen darf, so lassen sich natürlich viele der oben aufgeführten Ideen kombinieren. Der letzte Tag in „Freiheit“ kann mit einem Brunch im Lieblingslokal der Schwangeren beginnen. Danach bieten sich je nach Wunsch bzw. körperlicher Verfassung der Hauptperson eine Shoppingtour sowie ein Wellness- oder Kinonachmittag an. Abends kann es schließlich mit einer Pyjamaparty, einer Babyparty oder einer Feier mit musikalischem Programm und lustigen Spielen weitergehen.

 

Autor: Redaktion

Fotocredit: Dean Drobot/Shutterstock.com

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