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Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft

Die mehrfach ungesättigte Fettsäure (PUFA) omega-3-FA stellt eine Art Königssubstanz im Bereich der orthomolekularen Medizin dar. Und dies nicht zu Unrecht. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die Wirkungen der beiden bekannten omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäue (EPA) und der Docosahexaensäure (DHA) unter Beweis stellen.

Neben der Wirkung auf die Blutplättchen (Aggregationshemmung), der anti-entzündlichen Wirkung, der positiven Wirkung auf den Blutdruck und dem positiven Effekt auf die Blutfette (im speziellen die Triglyzeride) finden die omega-3-Fettsäuren zahlreiche weitere sinnvolle Einsatzgebiete. Untersuchungen beweisen, dass Mütter, die während der Schwangerschaft für eine ausreichende Zufuhr an omega-3-Fettsäuren sorgen, seltener unter einer Wochenbettdepression leiden.

 

Positive Wirkung von omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft

Ebenso scheint sich der Konsum von mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch positiv auf die geistige Entwicklung von Kindern auszuwirken. Man fand nämlich heraus, dass Mütter die regelmäßig für die Zufuhr der omega-3-Fettsäuren sorgten, durchschnittlich intelligentere Kinder auf die Welt brachten. Nun könnte man sich über die Ernährung rein theoretisch ausreichend mit diesen Fischölen versorgen. Wer will aber jeden Tag Lachs oder Thunfisch essen? Somit sollten Schwangere an den „fischfreien“ Tagen ihren Bedarf über Fischölkapseln decken. Die tägliche Einnahme von 1-2g sichert volle omega-3-Fettsäure-Depots.

Die Wahl der richtigen Fette spielt eine ganz wesentliche Rolle bei einer ausgewogenen gesunden Ernährung. Eine „fettfreie“ Variante ist aufgrund von Substanzen, wie den Omega-3-Fettsäuren definitiv nicht erstrebenswert.

 

Autor: Dr. Christian Matthai

Fotocredit: Syda Productions/Shutterstock.com

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