Künstliche Befruchtung

Schwanger werden durch künstliche Befruchtung

Immer häufiger überlegen Paare, Ihren Wunsch schwanger zu werden mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung umzusetzen. Meist geht der Entscheidung, sich mit künstlicher Befruchtung zu beschäftigen, der jahrelange erfolglose Versuch voraus, auf natürlichem Wege ein Kind zu zeugen. Die künstliche Befruchtung ist eine von mehreren Varianten, mit ärztlicher Unterstützung schwanger zu werden.

Schwanger werden durch künstliche Befruchtung – Kinderwunsch umsetzen

Vor der Entscheidung, ob eine künstliche Befruchtung überhaupt möglich ist, muss geklärt werden, ob die Frau reife Eizellen und der Mann befruchtungsfähiges Sperma erzeugen können. Werden diese Fragen positiv beantwortet, können Eizellen und Sperma gewonnen und außerhalb des Körpers vereinigt werden.

Die Gewinnung von reifen Eizellen wird durch gezielte Hormongaben ermöglicht. Mittels einer Punktion werden die Eizellen entnommen. Im Unterschied zur In-vitro-Fertilisation (IVF), bei der die Spermien die Eizellen im Reagenzglas selbstständig befruchten, wird bei der künstlichen Befruchtung (ICSI) ein Spermium direkt in die fixierte Eizelle injiziert. Im Anschluss werden zwei bis maximal vier Embryonen in die Gebärmutter transferiert. Nun müssen sich die befruchteten Eizellen selbstständig einnisten und entwickeln.

Kinderwunsch umsetzen: was ist machbar?

Bei der Entscheidung pro schwanger werden durch künstliche Befruchtung sollten mehrere Aspekte bedacht werden. Da sind einmal die Kosten: In Österreich wie in Deutschland wird die Behandlung finanziell unterstützt. Ist dieser finanzielle Rahmen ausgeschöpft, liegt die Kostenbelastung jedoch allein bei dem Paar, das sich der Behandlung unterzieht.

Schlagen mehrere Versuche, mittels einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden, fehl, ist die psychische Belastung oft enorm. Warten, hoffen – und dann kommt die Enttäuschung. Ein neuer Versuch, ein neuer Fehlschlag. Machen Sie sich bewusst, dass die Erfolgsrate bei einer künstlichen Befruchtung bei 25 Prozent liegt. Diese 25 Prozent beziehen sich auf das Zustandekommen einer Schwangerschaft und bedeuten nicht, dass auch ebenso viele Babys geboren werden. Das Risiko einer Fehlgeburt ist, ebenso wie bei einer auf natürlichem Weg entstandenen Schwangerschaft, gegeben.

Abschied von der Machbarkeit: Auch wenn Babywunschkliniken vielen Paaren erfolgreich zur Elternschaft verhelfen, können manche Paare trotz intensiver medizinischer Bemühungen einfach kein Baby bekommen. Entscheiden Sie sich für eine künstliche Befruchtung, sollten Sie auch daran denken, dass dieses Bemühen eventuell nicht zum Ziel führt.

Autor: Redaktion / Sabine

Fotocredit: Andrey_Popov/Shutterstock.com

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