Künstliche Geburtseinleitung

Wie Sie einer künstlichen Geburtseinleitung vorbeugen können

In der Vorstellung ist es für die meisten Frauen wünschenswert spontan schwanger zu werden. Doch eine konkrete Familienplanung mit Hilfe der Zyklusbeobachtung hat durchaus Vorteile.

Zum einen lässt sich eine Schwangerschaft in einem sehr frühen Stadium feststellen, so dass Sie Ihre Lebensweise darauf anpassen und so Schädigungen des ungeborenen Kindes aktiv vermeiden können. Die meisten Frauen erfahren erst zu einem späteren Zeitpunkt von ihrer Schwangerschaft.Dabei können der Konsum von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen gerade in den ersten Schwangerschaftswochen schwerwiegende Folgen haben.

Zum anderen kann der vermeintliche Befruchtungstermin recht genau ermittelt werden und dieser dient dann als Basis zur Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins. Der Geburtstermin berechnet sich wie folgt: Als Grundlage dient der erste Tag der Temperaturhochlage. Davon werden sieben Tage und drei Monate abgezogen und ein Jahr dazu addiert.

 

Wie kann man den Geburtstermin berechnen?

Der Frauenarzt errechnet den voraussichtlichen Geburtstermin meistens auf Basis der letzten Periode: Datum 1. Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr. Dies ist eine sehr statische Berechnungsmethode, denn der tatsächliche Befruchtungstermin kann bei einem verspäteten oder verfrühten Eisprung von der viel zitierten Zyklusmitte stark abweichen.In der Folge kann diese verbreitete Berechnungsmethode bei Frauen mit einem unregelmäßigen oder langen Zyklus dazu führen, dass der errechnete Geburtstermin zu früh liegt und später die Grundlage für eine unnötige künstliche Einleitung der Geburt zur Folge hat. Bestätigt wird dies durch den Umstand, dass nur rund 4% aller Frauen ihr Kind an dem errechneten Geburtstermin auf natürliche Weise zur Welt bringen.

Wurde der errechnete Geburtstermin im Mutterpass eingetragen, stellt sich eine nachträgliche Korrektur oft als schwierig dar.

 

Was hilft einer künstlichen Geburtseinleitung vorzubeugen?

Viele Frauen verbinden mit einer künstlichen Geburtseinleitung keine angenehmen Erfahrungen – sie bedeutet großen Stress für Mutter und Kind. Zudem können die zunehmenden Kontrollen zum Ende der Schwangerschaft sehr belastend sein.
Aus diesen Gründen kann eine Zyklusbeobachtung nach den Regeln der natürlichen Familienplanung und deren Dokumentation im Hinblick auf eine unbeschwerte Schwangerschaft und Geburt von großer Bedeutung sein.

 

Fotocredit: ArtFamily; Marina Kudrjavceva/Shutterstock.com

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