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Erste Symptome einer Schwangerschaft

Viele Frauen haben ein sehr gutes Gefühl für ihren Körper und merken sofort, wenn etwas anderes ist als sonst. Schon vor Ausbleiben der Regel – dem wohl auffälligsten Symptom einer Schwangerschaft – wissen diese Frauen, dass ihr Schwangerschaftstest wahrscheinlich positiv ausfallen wird. Woran merkt man aber schon so früh, dass man schwanger sein könnte? Was sind die ersten Symptome?

 

Emotionale Symptome und Veränderungen

Natürlich entwickelt jede Frau andere Symptome beim Auftreten einer Schwangerschaft, es ist aber doch so, dass viele Frauen sich plötzlich anders fühlen. Man merkt, dass man viel gereizter, empfindlicher oder sensibler reagiert, viel näher am Wasser gebaut ist und Dinge einen zu Tränen rühren, die vor Tagen noch kaum Gefühlsregungen verursacht haben.

 

Physische Symptome und Veränderungen

 

Veränderte Brust

Sehr viele Frauen beobachten eine Veränderung ihrer Brüste. Meistens sind es zuerst die Brustwarzen, die auf Berührungen empfindlich reagieren oder sogar schmerzen. (Zur Beruhigung, falls Sie an empfindlichen Brustwarzen leiden: normalerweise legt sich dieses Problem wieder, sobald die Hormonumstellung bewältigt ist!) Außerdem kann man vielleicht beobachten, dass die Brüste größer werden und die Brustwarzen breiter werden und sich verdunkeln.

 

Das Gefühl, als würde man die Regel bekommen

Oft kündigt sich eine Schwangerschaft ähnlich an wie die Menstruation. Viele Frauen verspüren ein Ziehen und Unterleibsprobleme, so als würden sie bald ihre Tage bekommen. Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, berichten oft, dass sie die Einnistung des Babys so spüren.

 

Schwangerschaftsmüdigkeit

Das wohl häufigste Problem in der frühen Schwangerschaft ist die bleierne Müdigkeit, welche die zukünftige Mutter überfällt. Egal wie viel man schläft, man ist einfach immer müde.

 

Geruchsempfindlichkeit und Veränderung von Appetit und Geschmack

Ganz plötzlich riecht der morgendliche Kaffee nicht mehr verlockend, sondern erregt Abneigung. Es muss natürlich nicht der Kaffee sein, an dem man seine überraschend auftretende Geruchsempfindlichkeit festmacht. Es ist dennoch oft so, dass man instinktiv Dinge ablehnt, die für das Baby oder die eigene Befindlichkeit nicht so gut sind. Manche Frauen berichten auch von sonderbaren Gelüsten, von Heißhunger auf bestimmte Speisen und Getränke oder von plötzlich stark zu- oder abnehmendem Appetit.

 

Schwangerschaftsübelkeit

Verbunden mit der Geruchsempfindlichkeit ist das Problem der Übelkeit. Es gibt Schwangere, die diesem „üblen“ Problem der Frühschwangerschaft vollkommen entkommen, das ist aber eher selten. Bedingt durch die Hormonumstellung gibt es bei den meisten Schwangeren zumindest das eine oder andere Ding, das leichte bis schwere Übelkeit bis zum Übergeben erregt. Bei den einen sind es Gerüche, bei den anderen das Zähneputzen oder verschiedene Speisen. Meistens tritt die (morgendliche) Übelkeit wenige Wochen nach Einnistung des Embryos auf und verschwindet wieder nach der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche.

 

Blähungen und Harndrang

Auch für diese Probleme ist die Hormonumstellung verantwortlich.

 

Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass keines dieser ersten Symptome einer Schwangerschaft ein 100% verlässliches Anzeichen für eine tatsächliche Schwangerschaft ist. Nicht jede Frau entwickelt Schwangerschaftssymptome, manchmal treten die beschriebenen Probleme auch erst zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft auf. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, schwanger zu sein und vielleicht auch noch eins oder mehrere der genannten Symptome bei sich selbst beobachten können, spricht nichts dagegen, einen Schwangerschaftstest zu kaufen und schon vor Ausbleiben der Regel eine gewisse Sicherheit zu haben.

 

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Autor: Redaktion/Birgit

Fotocredit: CHAjAMP/Shutterstock.com

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