SSW 11 (Schwangerschaftswoche 11)

Verspüren Sie mehr Hunger als vorher? Achten Sie trotzdem auf eine ausgewogene Ernährung und meiden Sie in der Schwangerschaft zuviel Zucker und Fett. Ihr Baby freut sich, wenn Sie z. B. Knoblauch essen oder Curry – Ihr Fruchtwasser verändert seinen Geschmack und durch seine Riechzellen in der Nase bekommt das Kleine schon winzige Partikel von besonders starken Geschmacksreizen mit. Es gibt einen Schutzengel für Ihre Schwangerschaft – das Schwangerschaftshormon Progesteron – es beruhigt sozusagen Ihr Innenleben, damit das Baby in Ruhe wachsen und gedeihen kann. Diese Ruhe greift leider manchmal auch auf Ihren Darm über – die Folge ist Verstopfung. Viele Abführmittel schädigen auf Dauer den Darm. Ohne Absprache mit Ihrem Arzt sollten Sie nichts einnehmen.

 

SSW 11, Magnesium hilft gegen Verstopfung in der Schwangerschaft

Manchmal hilft eine Extragabe Magnesium, trinken Sie viel Wasser und essen Sie oft rohes Obst, Gemüse und ballaststoffreiche Nahrung. Auch Feigen und Pflaumen sind ein bewährtes Mittel in der Schwangerschaft. Alles was nicht akut abführend wirkt, sondern langsam den Stuhlgang reguliert, ist für Sie geeignet.

 

SSW 11, niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft kann Schwindelgefühle und Schwindelanfälle verursachen.

Schwindelgefühle? Das kommt daher, weil Blutzuckerspiegel und Blutdruck oft zu niedrig sind. Ratsam wäre es, eine Kleinigkeit zu essen und sich zu bewegen. Vermeiden Sie längeres Stehen und stehen Sie langsam auf, egal ob Sie liegen oder sitzen. Achten Sie darauf, dass es Ihnen nicht zu warm wird und wenn Sie nach einem warmen Bad aus der Wanne steigen, sollte jemand zum Helfen in der Nähe sein. Liegen und schlafen Sie am besten in der Seitenlage, mit Kissen können Sie sich abstützen. Die Füße sollten Sie höher lagern, als den Kopf. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sehr häufig Schwindelanfälle haben, er wird Sie dann auf Blutarmut und Bluthochdruck untersuchen.

 

Aber nicht nur im Körper spielt es sich ab – auch im Kopf. Während man tagsüber seine Ängste und Sorgen gut verdrängen kann, bringen nachts die Träume alles auf den Tisch. Keine Angst vor schlimmen Träumen, diese haben nicht das Geringste mit Zukunftsprognosen zu tun, im Gegenteil, sie helfen Ihnen sogar dabei, Ängste zu lösen. Auf keinen Fall sollten Sie ihren Träumen zuviel Gewicht geben, manchmal reicht es einfach auch nur, herzhaft darüber zu lachen.

 

„Hallo Mama, hurra schon ca. 4 mm bin ich groß, die Anlagen für meine äußeren Geschlechtsorgane haben sich schon gebildet und wenn ich einen Penis hätte, wäre er langsam sichtbar – aber das will ich Dir noch nicht verraten. Mein Herz schlägt ja schon eine Weile fleißig und nun wird es von meinem Brustkorb umhüllt und geschützt. Meine Haut ist nicht mehr so durchsichtig, es bilden sich immer mehr Hautschichten und unter ihrer Oberfläche entstehen schon Haarfolikel. Es war ja schon sensationell Finger und Zehen zu bekommen, aber nun bekommen die auch noch Nägel, ist das nicht großartig?“

 

Autor: Redaktion/Andrea

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