Tipps Wunschkind

Tipps am Weg zum Wunschkind

Der Wunsch, ein Kind zu bekommen, bietet eine wunderbare Motivation, sich körperlich und seelisch in Bestform zu bringen. Wenn Sie gesund und fit sind, erfüllen Sie die wichtigste Voraussetzung für eine glückliche Schwangerschaft. Wenn Sie also eine Schwangerschaft planen können Sie bereits im Vorfeld für sich und Ihr Baby optimale Bedingungen schaffen, indem Sie folgende Tipps am Weg zum Wunschkind beherzigen:

  • Sorgen Sie für eine gute Ernährung
  • Beginnen Sie bereits jetzt mit der Einnahme von Folsäure
  • Achten Sie auf Ihr Alter – bei Frauen ist das Alter ein ausschlaggebender Punkt um sich den Wunsch des eigenen Kindes zu erfüllen. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt die Fertilität leicht ab, oft auch schon früher.
  • Machen Sie bei Ihrem Arzt einen allgemeinen Gesundheitscheck, der überprüft ob Sie in einwandfreier körperlicher Verfassung sind.
  • Regelmäßiger Sport verbessert Ihr Wohlbefinden, hilft dabei, Stress zu verringern, fördert die Entspannung und sorgt für einen guten, gesunden Schlaf.
  • Führen Sie Buch über Ihren Eisprung, am besten mit Hilfe eines Menstruationskalenders. Der Eisprung findet normalerweise 14 Tage vor der Menstruation statt. Achten Sie auf erhöhte Körpertemperatur und besorgen Sie sich ein Ovulationskit, welches Sie in Apotheken bekommen. Während Ihrer fruchtbaren Tage ist der Erfolg am vielversprechendsten, wenn Sie mindestens alle zwei Tage Geschlechtsverkehr haben.
  • Überprüfen Sie, ob Sie ausreichend gegen Röteln geschützt sind
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den Umgang mit eventuellen bestehenden Krankheiten
  • Beginnen Sie damit, Ihr Leben mit Kind zu planen und zu organisieren
  • Schaffen Sie optimale Lebensbedingungen, welches ein Kind mit einbezieht
  • Besprechen Sie Ihren Kinderwunsch mit Ihrem Partner
  • Setzen Sie sich selbst nicht unter Druck
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf
  • Verzichten Sie möglichst ganz auf Alkohol
  • Nehmen Sie keine Drogen

All das sind die wichtigsten Voraussetzungen dafür, damit eine Ihrer Eizellen erfolgreich befruchtet wird und sich anschließend tatsächlich neues Leben einnistet. Und selbstverständlich haben Sie das alles schon in der Schule gehört, und trotzdem sollten Sie jetzt noch einmal darüber nachdenken: was passiert eigentlich, wenn tatsächlich neues Leben entsteht? Schließlich handelt es sich nun nicht mehr länger um eine graue Theorie, denn die rasanten Vorgänge auf kleinster zellulärer Ebene könnten Ihr Leben schon bald gewaltig auf den Kopf stellen. Halten Sie also einen Moment lang inne, und versuchen Sie zu begreifen, dass ein Kinderwunsch nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Umfeld und vor allem für Ihren Partner nachhaltige Folgen hat, wenn sich die Eizelle erst einmal in der Gebärmutter eingenistet hat. Viele Paare haben das Glück, dass sich, wenn auch oft nach einer längeren Probierphase, eine Schwangerschaft ganz von alleine, ohne fremdes Zutun, einstellt – wenn Sie zu den Glücklichen gehören, bei denen das ebenfalls so ist, so sehen Sie dies als Geschenk an.

Wenn der Kinderwunsch „nur“ ein Wunsch bleibt…

Nicht alle Paare haben das Glück, dass sich ihr Kinderwunsch auf natürliche Weise erfüllt. Die Sehnsucht nach einem Baby ist tief im Menschen verankert und vor allem für Frauen ist eine Schwangerschaft und eine Geburt das aufregendste Abenteuer im Leben. Und dennoch ist es so, dass jedem 7. Paar in Österreich die Erfüllung des Wunsches auf das eigene Baby verwehrt bleibt. Für viele dieser Paare ist eine Kinderwunschbehandlung mit medizinisch-technischen Methoden oft die letzte Hoffnung. Häufig wurde bereits die Erfahrung gemacht, dass Frauen nach einer künstlichen Befruchtung den Beginn der Schwangerschaft ganz anders erleben als Frauen, die auf natürlichem Wege schwanger geworden sind. Oft sind gerade ersten Wochen der Schwangerschaft von diffusen Ängsten überschattet, wenn noch nicht klar ist, ob das Kind sich sicher in der Gebärmutter eingenistet hat. Vielleicht beruhigt es Sie zu wissen, dass sich durch eine Kinderwunschbehandlung weder das Risiko einer Fehlgeburt noch die Gefahr einer chromosomalen Veränderung erhöhen.

 

Fotocredit: rangizzz/Shutterstock.com

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