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Ultraschall in der Schwangerschaft

Die Sonographie wie Ultraschall in der Schwangerschaft oft genannt wird oder auch Ultraschalldiagnostik, ist heute aus der Schwangerschaftsvorsorge nicht mehr wegzudenken. Sie gibt dem Arzt die einzigartige Möglichkeit, das Baby im Mutterleib zu beobachten, seine Entwicklung zu überwachen, seine Gesundheit zu kontrollieren und Fehlbildungen zu entdecken.

 

Ultraschall in der Schwangerschaft weder für Mutter noch für Kind schädlich

Die Ultraschalluntersuchungen sind – so scheint es – gefahrlos für Mutter und Kind, auch wenn man lange nicht davon überzeugt war. In den letzten 30 Jahren, seitdem bei Ultraschall in der Schwangerschaft eingesetzt wird, gab es zumindest keine registrierten Schädigungen, weder für Mutter noch für Kind. Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, bei bestimmten Risikofaktoren wird der Arzt jedoch auch öfter eine solche Untersuchung durchführen. Außerdem ist es so, dass quasi jede werdende Mutter zum Ultraschallbild-Sammler wird, da der Schall nahezu als Fenster zum Kind dient, was auch in der heutigen Zeit tatsächlich keine Probleme mehr darstellt.

 

Wie funktioniert Ultraschall in der Schwangerschaft?

Ultraschall funktioniert so, dass auf den Bauch der Schwangeren ein Kontaktgel gestrichen wird, wonach der Arzt mit dem Ultraschallknopf (der gleichzeitig Sender und Empfänger ist) die Bauchdecke abtastet. Das Gerät schickt nun Schallwellen durch den Körper, die je nach Struktur (Haut, Gewebe, Knochen, Flüssigkeiten) unterschiedlich stark reflektiert werden. Der Empfänger im Ultraschallknopf zeichnet die zurückgeworfenen Schallwellen, beziehungsweise Echos mit ihren unterschiedlichen Intensitäten auf und überträgt sie als verschieden starke Bildpunkte auf einen Monitor. Daraus entsteht ein Bild vom Baby, welches sich in Ihrem Bauch befindet, aber auch von der Gebärmutter, der Plazenta und der Nabelschnur.

 

Ultraschall in der Schwangerschaft hilft viele Fragen zu beantworten

Heute ist die technische Entwicklung dieser Geräte bereits soweit fortgeschritten, dass es schon in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft möglich ist, den Verlauf optisch darstellen zu können. Der Arzt kann mittels Ultraschall nicht nur die kindliche Entwicklung beobachten, er kann auch die Größe und den Kopfumfang berechnen und dadurch wiederum auf das Gewicht des Kleinen schließen. Etwa Mitte der Schwangerschaft kann man bei günstigen Gelegenheiten sogar auch das Geschlecht des Kleinen eindeutig erkennen. In den meisten Fällen wird Sie der Arzt fragen, ob Sie es wissen möchten. Wenn Sie also die Überraschung bist zum Schluss aufheben möchten, sagen Sie es lieber rechtzeitig.

 

Ultraschall – zählt in der Schwangerschaftsvorsorge sicher zu den Highlights aller Untersuchungen für die werdenden Eltern. Schließlich ist das „Baby – Fernsehen“ nicht alltäglich und es sind absolut bewegende unbeschreibliche Momente, sein kleines Wunder zum ersten, oder auch zum zweiten Mal zu sehen.

 

Autor: Redaktion/Katrin

Fotocredit: Alexander Raths/Shutterstock.com

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