
In den ersten Wochen der Schwangerschaftfinden im Körper der Frau sehr viele Veränderungen statt. Es werden vermehrt Hormone gebildet und ausgeschüttet. Laut medizinischen Untersuchen wird 60-mal mehr Progesteron und 30-mal mehr Östrogen produziert.
Die Folge können morgendliche Übelkeit mit Brechreiz, Spannung in der Brust oder auftretende Müdigkeit sein. Einige Frauen klagen zudem über ein schmerzhaftes Ziehen im Unterleib, ähnlich den Schmerzen bei starken Blutungen. Im Normalfall wird dieses Ziehen durch das Wachsen der Gebärmutter verursacht. Die Gärmutter wird von den so genannten Mutterbändern an Ort und Stelle gehalten. Durch das Wachstum verstärkt sich der Zug auf diese Bänder. Durch körperliche Beanspruchung oder durch drehen in Liegen, zum Beispiel während des Schlafs, kann sich das Ziehen verstärken.
Auch kann es in der Wachstumsphase der Gebärmutter hin und wieder zu Uteruskontraktionen, Übungswehen, kommen. Gleichzeitig wird der Bauch hart. Ist die Schwangerschaft noch nicht endgültig bestätigt, kann das Ziehen auch eine wiederkehrende Blutung ankündigen.
Bereits zu Beginn der Schwangerschaft sollten Sie schwere körperliche Tätigkeiten weitgehend vermeiden. Gegen die morgendliche Übelkeit können spezielle Teemischungen oder homöopathische Medikamente helfen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme darüber. In der Regel brauchen Sie sich über das Ziehen keine weiteren Gedanken machen. Ruhen Sie sich zwischendurch immer mal wieder aus und entspannen Sie.
Treten jedoch weitere Symptome, wie Krämpfe, Blutungen, Fieber oder Schüttelfrost auf, sollten Sie umgehend Ihren Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.
Autor: Redaktion / Diana
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