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Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D in der Schwangerschaft
Vitamin D in der Schwangerschaft

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass viele Schwangere unter einem Vitamin D-Mangel leiden und das nicht ausschließlich in den Wintermonaten. Die Studie "Cross-sectional study of factors that influence the 25-hydroxyvitamin D status in pregnant women and in cord blood in Germany" von Wuertz, C. et al. zeigte 2013, dass von 261 untersuchten Schwangeren 98 Prozent im Winter zu geringe Vitamin-D-Werte aufwiesen. Im Sommer litten knapp die Hälfte an einem Mangel an dem Sonnenvitamin.

 

Vitamin-D-Mangel steht im Zusammenhang mit Komplikationen während der Gravidität


Eine Unterversorgung ist oftmals der Grund für Komplikationen wie Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes und Frühgeburten während der Schwangerschaft. Vor allem im Winter reicht das von der Sonne aufgenommene Vitamin D nicht aus. Daher empfehlen Mediziner die zusätzliche Aufnahme durch Supplemente in Form von Vitamin-D-Tabletten. Risiken bestehen durch die Einnahmen weder für die Mutter noch das Kind.

 

Studien zur Wirkung von Vitamin-D-Tabletten gegen Komplikationen


Die Beweise zur Wirkung der Supplementierung mit Vitamin D als Vorbeugung gegen Schwangerschaftskomplikationen stehen derzeit noch aus. Die Übersichtsarbeit zum Thema "Vitamin D supplementation for women during pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews" von L.M. De-Regil et al. aus dem Jahr 2012 untersuchte den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin D und den Faktoren Bluthochdruck und Schwangerschaftsdiabetes. Ebenso prüfte sie die Verbindung zu Skelettfehlbildungen beim Kind.

 

Eine Verbindung zwischen Vitamin-D-Mangel und Komplikationen besteht


Das Einzige was diese Arbeit bestätigte, war, dass eine zusätzliche Vitamin-D-Gabe den Vitamin-D-Spiegel erhöht. Ob Vitamin-D-Tabletten Komplikationen verhindern, bleibt unklar. Ebenso fehlen Studien darüber, ob ein Vitamin-D-Mangel die gesundheitlichen Probleme verursacht. Fest steht, dass die Frauen häufig bei Bluthochdruck und Schwangerschaftsdiabetes einen geringen Vitamin-D-Spiegel aufweisen. Ebenso vorhanden ist der Mangel bei Minderwuchs des Neugeborenen und bei Frühgeburten. Das zeigten Wei S.Q. et al. in der Studie "Maternal vitamin D status and adverse pregnancy outcomes: a systematic review and meta-analysis." von 2013.

 

Positive Wirkung von Vitamin-D-Tabletten


Die Studie zeigt, dass es eine Verbindung gibt zwischen Komplikationen und einem Mangel an dem Vitamin. Ob dieser Ursache dafür ist, ist bisher nicht bewiesen. Ebenso unbewiesen ist die Effektivität des Nahrungsergänzungsmittels, da Mediziner andere Faktoren als Grund für eine Komplikation nicht ausschließen. In jedem Fall schadet die zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Tabletten weder dem Kind noch der Mutter. Ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel wirkt sich positiv auf Immunsystem, Knochen und Muskeln des Körpers aus.




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PDF Vitamin_D_in_der_Schwangerschaft-schwangerschaft.pdf [100,01 kB]


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