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Foto von einer Biene auf eine Blume | Einnistungsblutung Bild von Lupe auf schwangerschaft.at
Einnistungsblutung

Einnistungsblutung


Etwa zehn Tage nach der erfolgreichen Befruchtung hat der Zellhaufen, der in neun Monaten als Baby geboren werden wird, seine Einnistung (Implantation) in die Gebärmutterschleimhaut abgeschlossen. Vielleicht ist es bei diesem „Eingraben“ zur Verletzung mütterlicher Blutgefässe im Uterus gekommen, die manchmal so stark sind, dass sie als Blutung aus der Scheide wahrgenommen wird. Solch eine menstruationsähnliche Blutung nennt man Nidationsblutung oder Einnistungsblutung. Die Blutung besteht oft nur aus Tropfen oder Schlieren, die Farbe ist eher hellrot als braun. Sie wird in den nächsten Tagen nicht stärker, wie das bei einer normalen Menstruation zu erwarten wäre.

Die Einnistungsblutung
kann durchaus mit einer Periodenblutung verwechselt werden, wenn sie auch meist leichter ist, keinen kontinuierlichen Blutfluss zeigt, etwas früher stattfindet und meist nur wenige Stunden anhält. Auf jeden Fall kann sie zu einer rechnerisch falschen Bestimmung des Schwangerschaftsalters führen – die Schwangerschaft ist dann beim nächsten Ausbleiben der Regelblutung schon 3-4 Wochen weiter als angenommen. Dies lässt sich aber spätestens bei der ersten Ultraschalluntersuchung ganz genau feststellen.


Eine Einnistungsblutung ist nicht gefährlich.

Gefährlich ist eine solche Blutung in der Regel nicht. Etwa jede fünfte Frau hat in einem so frühen Stadium der Schwangerschaft Blutungen. Bei jeder zweiten ist die Blutung weder für die werdende Mutter noch für das ungeborene Baby gefährlich. Sollten die Blutungen jedoch stärker werden und mit heftigen Schmerzen verbunden sein, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen und keine weitere Zeit mit Selbstheilungsmethoden verstreichen lassen.


Fakt ist auch, dass jede Blutung, egal welcher Art, eine Frau während der Schwangerschaft verunsichert. Speziell im ersten Schwangerschaftsdrittel kann es häufiger zu verschiedenen Blutungen (Schmierblutungen durch einen zu niedrigen Gelbkörperhormonspiegel oder eben Nidationsblutungen (Einnistungsblutung) durch eine Verletzung der Blutgefäße in der Gebärmutter), jedoch ist die Schwangerschaft dadurch nicht in Gefahr. Klären Sie trotzdem mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ab, um welche Art von Blutung es sich handelt - Sie sind danach wesentlich beruhigter und helfen damit auch Ihrem Baby, wenn Sie stressfrei an die Sache herangehen.


Autor: Redaktion / Katrin

 


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Die fachliche Qualität dieses Artikels wurde für Sie überprüft
vom Österreichischen Hebammengremium
www.hebammen.at


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