
Haare färben in der Schwangerschaft - Erlaubt oder Verboten?
Die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft haben auch einen Einfluss auf Ihre Haare. Bei einigen Frauen werden die Haare kräftiger und glänzen wunderbar, während bei anderen schwangeren Frauen viele Haare ausfallen oder strähnig und matt aussehen.
Besonders in der Schwangerschaft besteht auch häufig das Bedürfnis die Frisur zu verändern. Behandeln Sie Ihr Haar in der Schwangerschaft generell schonend und genießen Sie das dickere, lebendige Haar, falls Sie zu den Glücklichen gehören, bei denen sich das Haar in der Schwangerschaft zum Positiven verändert hat, solange es geht, denn die Extra–Haarpracht verschwindet innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt wieder.
Zum Thema Haare färben in der Schwangerschaft oder tönen und Dauerwelle gibt es unterschiedliche Meinungen von Fachleuten. Zwar sind manche Gesundheitsprofis sehr vorsichtig in Bezug auf Haarfärbungen oder Strähnchenfärbungen während der Schwangerschaft, allerdings sind keine Risiken für das Ungeborene nachgewiesen.
Lediglich im ersten Schwangerschaftsdrittel sollte auf den Einsatz aggressiver Haarmittel (egal welcher Art) verzichtet werden – nur zur Sicherheit. Vor vielen Jahren enthielten Haarfärbemittel potenziell gefährliche Substanzen, wie Formaldehyd, heute jedoch meistens nicht mehr. Steinkohlenteer ist der einzige Inhaltsstoff, den Sie meiden sollten, denn nach Meinung mancher Experten ist dieser Krebs fördernd. Falls Sie grundsätzlich skeptisch sein sollten, verwenden Sie pflanzliche Produkte und bedenken Sie dabei immer: Eventuell reagiert das Haar durch die Schwangerschaftshormone anders auf Färbemittel, und das Ergebnis könnte anders ausfallen, als erwartet und erhofft.
Letztendlich bleibt es jedoch Ihnen überlassen ob und wie oft Sie Ihre Haare während der Schwangerschaft färben, tönen oder ondulieren (Dauerwelle legen) möchten. Denn im Hinblick auf die Mutterschutzgesetze schwangere Friseurinnen betreffend, sind die Stoffe im Zusammenhang mit dem Arbeitnehmerinnenschutz als unbedenklich geprüft worden.
Autor: Redaktion / Katrin
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